Ev. Familienzentrum Arche Oberbauerschaft

Trägerverbund der Ev. Tageseinrichtungen für Kinder
im Kirchenkreis Lübbecke


Bünder Str. 6 - 32609 Hüllhorst - Tel.: 05741 / 12232

Herzliche Einladung
zum
Informationsnachmittag
im Ev. Familienzentrum ARCHE Oberbauerschaft
am
Samstag, d. 23. Oktober von 15 – 17 Uhr*

 

Sie können sich in der ARCHE über Angebot und Leistungen der
Tageseinrichtung informieren. Ihre Fragen möchten wir gern ausführlich
beantworten, darum vereinbaren Sie einen Termin unter Tel.: 05741-12232.

Wir freuen uns auf Sie!

Das ARCHE Team

*Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronabetreuungsverordnung im Zusammenwirken
mit der Coronaschutzverordnung. Zutritt erfolgt nur mit den „3Gs“ (genesen, geimpft,
getestet. Bitte halten Sie den Nachweis parat.) Ihre Kontaktdaten werden erfasst. Das Tragen
von Mund-Nasen-Schutzmasken ist Pflicht

Informationen zum Anmeldeverfahren Kita-Jahr 2022-23 - voraussichtlicher Start: 11/2021

Erstmals erfolgt die Anmeldung für einen Kita-Platz über ein Onlineportal des Kreises
Minden-Lübbecke. Auch Kinder, die bereits in Kitas angemeldet sind, müssen hier noch
einmal angemeldet werden.
Die Anmeldungen für alle Kitas müssen über dieses neue Portal eingegeben werden.
Die Zusagen/Platzvergaben werden weiterhin von den Kitaleiter*innen vergeben.
Um die Aufnahmekriterien richtig anwenden zu können, ist eine Vorstellung in der jeweiligen
Kita unbedingt notwendig. Eine Platzvergabe kann nur nach schriftl. Interessenbekundung
und persönlicher Rücksprache erfolgen.
Wir haben am Sa., d. 23.10.2021, 15-17 Uhr einen Informationsnachmittag. Rufen Sie an
und vereinbaren einen Termin mit uns! Tel.: 05741-12232

 

! bitte vormerken - save the date – bitte vormerken !
Tag der offenen Tür in der ARCHE
Sa., 23. Oktober 2021, 15 – 17 Uhr

Aktualisiert am 02.07.2021, 

das neueste aus dem Ministerium

An die Eltern und Familien mit Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Nordrhein-Westfalen Kindertagesbetreuung in der Sommerzeit

Liebe Eltern,

vor rund drei Wochen hat die Kindertagesbetreuung den Regelbetrieb wieder aufgenommen. Für uns alle und insbesondere für unsere Kinder ist endlich ein Stück Normalität in den Alltag zurückgekehrt. Seitdem erhalten die Kinder wieder uneingeschränkt früh kindliche Bildung und können mit ihren Freundinnen und Freunden - auch aus anderen Gruppen - toben und spielen. Dies ist auch möglich, weil Sie während der Pandemie solidarisch und konsequent waren. Sie haben Ihre Kinder phasenweise selbst betreut und seit April die vom Land zur Verfügung gestellten Selbsttests genutzt, um das Infektionsrisiko in der Kita oder Kindertagespflege zu verringern. Auch wenn davon ausgegangen werden kann, dass die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegepersonen mittlerweile überwiegend geimpft sind, bleibt es auch in den nächsten Wochen wichtig, dass Sie mit Ihren Kindern weiterhin das Testangebot wahrnehmen und die Tests regelmäßig, das heißt mindestens zweimal wöchentlich, durchführen. Wir stellen Ihnen hierfür weiterhin für Sie kostenlos Selbsttests zur Verfügung, die Sie, wie es sich in den letzten Wochen eingespielt hat, von Ihrer Kita oder Ihrer Kindertagespflegeperson erhalten. Ich weiß, dass das Testen 1eine zusätzliche Mühe für die Familien ist und die Kinder die Tests zum Teil ziemlich leid sind. In der Kindertagesbetreuung, in der andere Maßnahmen wie das Abstandhalten oder das Tragen von Masken für Kinder nicht möglich sind, bleibt das konsequente Testen aber ein wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung. Er schützt alle Beteiligten, vor allem die Kinder und ihre Familien vor möglichen Infektionsketten. Noch ist nicht absehbar, ob und wenn ja, wann kleinere Kinder geimpft werden können. Daher müssen wir, nachdem wir zu Beginn der Pandemie insbesondere die älteren Menschen gemeinsam geschützt haben, nun gemeinsam ganz besonders auf die Jüngsten in unserer Gesellschaft Acht geben, auch wenn sie bei einer Erkrankung in der Regel einen milden oder symptomfreien Verlauf haben. Wir alle freuen uns auf einen schönen Sommer, der uns hoffentlich etwas Ruhe und Erholung bringt. Aber ich bitte Sie: Bleiben Sie weiterhin vorsichtig und aufmerksam. Die Pandemie ist, auch wenn wir sie aktuell gut im Griff haben, noch nicht vorbei. Nehmen Sie daher gerade nach der Urlaubszeit das Testangebot ernst und testen Sie Ihre Kinder, bevor sie das Kindertagesbetreuungsangebot wieder besuchen. Lassen Sie mich abschließend noch etwas zu den Elternbeiträgen sagen: Viel ist in den vergangenen Monaten über dieses Thema gesagt und geschrieben worden. Ich hatte Ihnen im April schon dargelegt, dass die Landesregierung bereit ist, sich an einer Erstattung der Elternbeiträge für insgesamt drei Monate zu beteiligen. Ich freue mich, dass nun mit den Kommunalen Spitzenverbänden eine erweiterte Einigung für die Kindertagesbetreuung (Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege) und die Offene Ganztagsschule (OGS) getroffen werden konnte. Diese Einigung sieht vor, dass nunmehr allen Eltern für einen weiteren halben Monat Beiträge erlassen werden sollen. Jetzt entscheiden die Jugendämter, wie sie diese durch Land und Kommunen gemeinsam finanzierte Elternbeitragsbefreiung für dann rechnerisch insgesamt dreieinhalb Monate an die Familien weiterleiten. Auch diese Beitragsfreiheit gilt unabhängig davon, ob die Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in Kindertagespflege betreut wurden. Die Umsetzung vor Ort kann unterschiedlich und zeitversetzt erfolgen.

Ihr Minister Joachim Stamp

Aktualisierung 26.05.2021

Das Neueste aus dem Ministerium

Der Minister
An die
Eltern und Familien
mit Kindern in Kindertageseinrichtungen
und Kindertagespflege
in Nordrhein-Westfalen
Regelbetrieb ab 7. Juni 2021
Liebe Eltern,
die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen waren und sind für uns alle, für die gesamte Gesellschaft, eine enorme Belastung. Eine Belastung für jeden Einzelnen, aber auch und vor allem für die Kinder und ihre Familien.
Eine „unbeschwerte Kindheit“, wie Eltern sie sich für ihre Kinder wünschen, war in dem vergangenen Jahr kaum möglich. Sich mit anderen Kindern und Familien zum Spielen zu treffen, Angebote wie zum Beispiel Kinderturnen, Schwimmen, Musizieren waren nur sehr eingeschränkt und über lange Strecken gar nicht möglich. Mir als Familienminister ist bewusst, dass die Pandemie Sie als Eltern und als Familie vielfach an ihre Belastungsgrenzen gebracht hat.
Wir haben Ihnen viel zugemutet. Für Ihre Geduld bin ich dankbar. Mein Dank gilt neben Ihnen auch den Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung, die durch ihren Einsatz ermöglicht haben, dass wir für diejenigen, die zwingend darauf angewiesen waren die Einrichtungen offenhalten konnten. Hierfür verdienen Sie unsere ganz besondere Wertschätzung.

Aufgrund unterschiedlicher Faktoren, insbesondere dem steigenden Impffortschritt, hat sich das Infektionsgeschehen positiv entwickelt. Das bedeutet keinesfalls das Ende der Pandemie. Es erlaubt jetzt aber, unter konsequenter Einhaltung von Hygieneregeln und der umfassenden Nutzung von Tests, in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wieder mehr Normalität zuzulassen.
Mir ist wichtig, dass wir dabei jetzt zuerst an die Kinder denken. Es ist notwendig und angemessen den Kindern ihren Alltag, ihre Kontakte und umfassende Bildung wieder zu ermöglichen. Deshalb nimmt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen ab dem 7. Juni 2021 landesweit wieder den Regelbetrieb mit dem vollen Betreuungsumfang auf. Damit müssen wir auch die ladesweite Vorgabe der verbindlichen Gruppentrennung aufheben, die immer gekoppelt war an die Stundenreduzierung. Dabei muss uns bewusst sein, dass es in Folge eines Infektionsfalles auch zu umfassenderen Schließungen kommen kann. Wir werden hier sehr genau beobachten, wie sich dies in der Folge des Schrittes in den Regelbetrieb entwickelt.
Der Schritt zurück zum Regelbetrieb wird weiter von einem umfangreichen Testangebot begleitet. In dieser Woche erhalten die Einrichtungen und Kindertagespflegepersonen erstmals Lollitests zur Eigenanwendung, die Ihnen, wie in den letzten Wochen auch, für Ihre Kinder kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dies erleichtert Ihren Kindern und Ihnen die Durchführung des Tests deutlich. Bitte nutzen Sie die Möglichkeiten und testen Sie Ihre Kinder konsequent zweimal wöchentlich. Denn regelmäßige Tests bringen mehr Sicherheit für alle Beteiligten, für das Personal, das Ihre Kinder betreut, aber auch für Ihre privaten Kontakte.
Seien Sie bitte auch weiter sorgsam und achten Sie darauf, die Hygieneregeln einzuhalten und auch weiter kranke Kinder nicht in die Kita oder Kindertagespflege zu bringen.
Wir werden das Infektionsgeschehen insgesamt weiter beobachten und auch auf Entwicklungen reagieren, wenn es erforderlich ist. Dies kann auch eine erneute Einschränkung der Betreuungszeiten beinhalten. Jetzt ist es aber erstmal wichtig, dass in der Kindertagesbetreuung wieder die frühkindliche Bildung in den Mittelpunkt gerückt wird. Die Kinder brauchen sie dringender denn je.
Liebe Eltern,
auch wenn die Kindertageseinrichtungen ab dem 7. Juni wieder im Regelbetrieb sind, bleibt es bei der Zusage des Landes, dass wir aufgrund der Einschränkungen im ersten Halbjahr 2021 für diesen Zeitraum insgesamt die Hälfte der Beiträge erlassen. Das bedeutet, dass nach dem beitragsfreien Monat Januar auch die Monate Mai und Juni beitragsfrei gestellt werden sollen. Den Ausfall der Beiträge wollen wir gemeinsam mit den Kommunen tragen. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags hat dazu Anfang Mai einen entsprechenden Beschluss gefasst. Das Land hat seinen Anteil an den Ausfällen bereitgestellt. Die Beiträge werden aber von den Kommunen erhoben.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und Danke Ihnen für die Solidarität und das Durchhaltevermögen der letzten Wochen und Monate!
Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Joachim Stamp

 


Aktualisierung 25.05.2021

Betreuungsverordnung vom 21.05.2021 - 18.06.2021

...... Die Einrichtungen arbeiten weiter im "eingeschränkten Regelbetrieb".....

Das heißt, die Buchungen sind weiterhin um 10 Wochenstunden reduziert.

Sobald ide unten angekündigten Lolly-Tests eingetroffen sind, werden Sie umgehend informiert.

 

Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen


Einführung von sogenannten „Lolli“-Tests zur Eigenanwendung
Seit April finden wochenweise Auslieferungen von Antigen-Schnelltests für die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegepersonen und Kinder statt. Hierüber haben wir regelmäßig informiert.
Parallel haben wir geprüft, ob neben den Antigentests zur Eigenanwendung (Selbst-tests), die einen Abstrich des vorderen Nasenbereichs erfordern, auch kindgerechtere Selbsttests erhältlich sind. Als besonders kindgerecht gelten die sogenannten „Lolli“-Tests, die mittels eines Tupfers und einer Speichelprobe durchgeführt werden. Einige
Produkte sind inzwischen als Selbsttests zugelassen worden. Wir haben uns deshalb entschieden, die bisherigen Selbsttests durch solche Tests zur Eigenanwendung zu ersetzen.
Wir werden in dieser Woche mit der Auslieferung der Tests beginnen. Es handelt sich um Tests der Firma „Shenzhen Watmind Medical“ mit der Bezeichnung „SARS-CoV 2 Antigen Schnelltest zur Eigenanwendung (kolloidales Gold)“.

Hinweise zur Anwendung
Die Probenentnahme erfolgt über eine Speichelprobe, bei der der sterile Einmaltupfer für mindestens 10 Sekunden unter der Zunge mindestens 5 Mal gedreht und vollstän-dig mit Speichel getränkt wird. Beachten Sie hierbei bitte, dass 30 Minuten vor der Entnahme der Probe nichts gegessen und nichts getrunken werden sollte. Genaue Hinweise zur Anwendung entnehmen Sie bitte der als Anlage beigefügten Gebrauchsanweisung.
Der Hersteller der Tests hat bereits Übersetzungen in verschiedenen anderen Spra-chen auf seiner Homepage veröffentlicht und weitere Sprachen werden voraussicht-lich im Laufe der Woche folgen. Die Übersetzungen können unter diesem Link https://www.medical-schreiner.de/logistik.php abgerufen werden.
Das MKFFI wird in Kürze ein Video auf seiner Webseite einstellen, das Kindern und Eltern die Anwendung des Tests zeigt und erklärt. Dieses Video bietet eine erste kin-derbezogene Orientierung für den Gebrauch des Tests. Das Video wird zudem auf den social media-Kanälen des Ministeriums, Facebook und Instagram, verbreitet.
Wie bei den bisherigen Selbsttests gilt auch bei diesem, dass der Test bei der Anwendung bei Kindern nur durch die Eltern durchgeführt werden kann.
Mit der Einführung dieser Tests gelten weiterhin die in der Offiziellen Information vom 08. April 2021 veröffentlichten Rahmenbedingungen. Die Anwendung der Selbsttests erfolgt weiterhin auf freiwilliger Basis. Kinder werden zu Hause von den Eltern getestet.

Die Vorlage eines Testergebnisses ist für die Aufnahme der Beschäftigung bzw. für die Wahrnehmung des Betreuungsangebotes keine Voraussetzung.
Bitte nutzen Sie die Möglichkeiten der Testungen als Beitrag zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens und zur Aufrechterhaltung des Betriebs Ihrer Kinder-tageseinrichtung und Ihrer Kindertagespflegestelle.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 Aktuelles 23.04.2021

An die Eltern und Familien mit Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Nordrhein-Westfalen -

Weiterer Umgang mit der Pandemiebekämpfung und Umsetzung der Bundesnotbremse in der Kindertagesbetreuung

Liebe Eltern, die dritte Welle der Corona-Pandemie ist für uns alle weiterhin eine große Belastung. Unser Leben ist massiv eingeschränkt. Die Anstrengungen, die wir tagtäglich meistern, kosten uns viel Kraft. Die Belastung in den Krankenhäusern ist hoch, einige Intensivstationen und ihre Beschäftigten sind bereits am Rande der Leistungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gibt es durch die Erhöhung des Impftempos endlich Licht am Ende des Tunnels. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt gesellschaftlich zusammenhalten und in den verbleibenden schwierigen Wochen dafür sorgen, dass unsere Intensivmedizin nicht überfordert wird und wir möglichst viele Ansteckungen vermeiden. Dazu müssen alle beitragen. Darum haben wir in Nordrhein-Westfalen den Regelbetrieb weiterhin eingeschränkt und nur noch feste Gruppen zugelassen. Ich weiß, dass auch diese Beschränkung für viele von Ihnen eine harte Einschränkung bedeutet. Es war ein Erfolg, dass es uns gelungen ist, bei der Impfreihenfolge die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung vorzuziehen. Allerdings hat es hier Verzögerungen durch den Stopp der AstraZeneca- 22. April 2021 Impfung gegeben, was zu erheblicher Verunsicherung geführt hat. Dieser Impfverzug wird nach Auskunft des Gesundheitsministeriums aber in den nächsten Tagen aufgeholt, sodass wir zumindest einen stärkeren Schutz für die Beschäftigten erreichen. Wir haben neben den Tests für die Beschäftigten auch Testmöglichkeiten für die Kinder geschaffen. Meine herzliche Bitte: Nutzen Sie diese Selbsttests konsequent zwei Mal wöchentlich. Auch wenn die Mehrzahl der Kinder nach bisherigen Studien einen asymptomatischen oder milden Krankheitsverlauf zeigt, sind sie in der dritten Welle, durch die Virusvariante B.1.1.7. ähnlich vom Infektionsgeschehen betroffen wie Erwachsene. Jedes Kind, dessen Infektion aufgrund eines positiven Selbsttests erkannt wird, schützt andere – auch Ihre eigenen Angehörigen – vor Ansteckung. Liebe Eltern, wie Sie in den Medien sicherlich verfolgt haben, hat die Bundesregierung in Berlin jetzt eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg gebracht. Die sogenannte Bundesnotbremse schreibt vor, dass bei einer Inzidenz von 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Kreis oder einer Stadt nur noch eine Notbetreuung möglich ist. Auch wenn ich die reine Betrachtung des Inzidenzwertes und die Gesetzesänderung äußerst kritisch sehe, sind wir rechtlich dazu gezwungen, dies auch in Nordrhein-Westfalen umzusetzen. Welche Kinder in die Notbetreuung kommen dürfen, kann jedes Bundesland selber regeln. Mir ist dabei besonders wichtig, dass wir weiterhin die Bedarfe von Kindern und Familien im Blick haben. Wir werden deshalb eine bedarfsorientierte Notbetreuung umsetzen, die anders ist als die Notbetreuung im Frühjahr 2020. Die genauen Regelungen, wann eine Notbetreuung vor Ort stattfindet, welche Kinder dann kommen dürfen und wann eine Notbetreuung wieder endet, finden Sie in der Offiziellen Information, die mit diesem Schreiben verschickt wird. Zu den Regeln, wer in die Kindertagesbetreuung kommen darf und soll, möchte ich noch zwei Dinge sagen. 3 Wir haben rechtlich festgelegt, dass bestimmte Familien von den Kindertagesbetreuungsangeboten eingeladen werden sollen, z.B. wenn sie in beengten Wohnverhältnissen leben. Wir haben das gemacht, weil wir wissen, dass sie es in dieser Pandemie besonders schwer haben. Nehmen Sie diese Hilfe an, wenn Sie diese als Familie brauchen! Die Kindertagesbetreuungsangebote sind für Sie und Ihre Kinder da. Das Zweite, was ich ansprechen möchte ist, dass wir im Vergleich zum Frühjahr letzten Jahres keine speziellen Berufsgruppen festgelegt haben, für die die Notbetreuung möglich ist. Diese Regelung war im Rückblick an vielen Stellen sehr ungerecht. Deshalb ist die Notbetreuung nun für die Familien offen, die die Betreuung wirklich nicht anders organisieren können. Insbesondere, wenn sie arbeiten müssen. Das müssen Sie gegenüber der Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflegestelle in einer Eigenerklärung wöchentlich anmelden. Das Muster dafür ist beigefügt. Es ist auch weiterhin so, dass eine Kontaktreduzierung in der Kindertagesbetreuung nur möglich ist, wenn Betreuung auch in der Familie übernommen wird. Ich sehe die Nöte, die daraus entstehen. Es ist nun aber wichtig, die Kontakte noch einmal so weit es geht zu reduzieren. Bitte bringen Sie Ihre Kinder nur, wenn es unbedingt erforderlich ist. Jeder Kontakt, den wir vermeiden, in der Kindertagesbetreuung, aber auch sonst in unserem Leben, trägt zur Reduzierung des Infektionsrisikos bei. Das Problem in dieser pandemischen Situation ist weiterhin, dass keine Lösung allen gerecht werden kann. Das wird auch dieses Mal wieder der Fall sein. Vieles ist eigentlich unzumutbar, alle sind müde und erschöpft. Lassen Sie uns aber weiterhin versuchen, die Härten zumindest für unsere Kleinsten aufzufangen. Dabei gibt es auch eine gute Nachricht: Um die Betreuung zu Hause zu erleichtern, werden die sogenannten Kinderkrankentage erhöht, von 20 auf 30 pro Elternteil bzw. von 40 auf 60 Tage für Alleinerziehende. Die Kinderkrankentage können während der Pandemie auch für die Betreuung gesunder Kinder genutzt werden. wenn der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird, oder das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht.  Zudem hatte ich Ihnen versprochen, dass die Landesregierung prüft, ob wir Ihnen für die bisherigen und zukünftigen Einschränkungen eine Erleichterung bei den Elternbeiträgen ermöglichen können. Dafür, dass wir seit Februar Stundenreduzierungen vornehmen mussten und es künftig aufgrund der neuen bundesrechtlichen Regelung in weiten Teilen des Landes nur eine Notbetreuung geben wird, haben wir den Kommunen angeboten, für zwei Monate keine Elternbeiträge zu erheben. Wir haben noch einige schwierige Wochen vor uns. Ich hoffe, wir können diesen Weg gemeinsam gehen und danke Ihnen. Herzliche Grüße Ihr
Minister Stamp

Aktuelles. 21.04.2021

Liebe Eltern, 

die Testmaterialien sind angekommen. Für jedes Kind stehen wöchentlich 2 Schnelltests für den häuslichen Gebrauch bereit.

Die Nutzung ist freiwillig!

 

Aktuelles 13.04.2021 zum Thema Testmöglichkeiten!

Bref des Ministeriums:

12.04.2021
Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut wer-den
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Testmöglichkeiten
Mit offizieller Information vom 8. April haben wir Sie darüber informiert, dass in dieser Woche die ersten Selbsttests über die Träger und Jugendämter an die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen verteilt werden.
Die Verteilung an die Jugendämter ist bereits in der vergangenen Woche angelaufen. Die Lieferung an die freien Träger sollte heute erfolgen. Trotz frühzeitiger Vorsorge bei der Bestellung im Umfang mehrerer Millionen von Selbsttests kommt es bei einer grö-ßeren Teillieferung aufgrund internationaler Logistikprobleme im Flugverkehr nunmehr bedauerlicherweise zu Störungen, so dass diese Auslieferung erst verzögert beginnen kann. Diese Lieferstörung kann dazu führen, dass erst in der kommenden Woche vollständig ausgeliefert werden kann.
Wir bitten Sie hierfür um Verständnis. Gleichzeitig möchten wir dafür werben, in dieser Woche alle anderen bestehenden Möglichkeiten für Testungen zu nutzen. Wir weisen in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Angebote kostenloser Bürgertests in den lokalen Testzentren hin.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Aktuelles 08.04.2021


08.04.2021
Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen

Kindertagesbetreuung und Selbsttests ab dem 12. April 2021

Die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen bleibt auch nach dem 11. April 2021 bis auf Weiteres im eingeschränkten Regelbetrieb. Es gelten weiterhin die Regelungen, die in der Offiziellen Information vom 26. März 2021 aufgeführt sind.
Der eingeschränkte Regelbetrieb ab dem 12. April 2021 wird von einem umfassenden Testangebot begleitet. Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie Kindertagespflegepersonen werden landesseitig Selbsttests zur Verfügung gestellt. Die Kinder werden zu Hause von den Eltern getestet. Die Anwendung der Selbsttests erfolgt auf freiwilliger Basis. Die Testmöglichkeit ist neben den weiterhin strikt einzuhaltenden Hygienemaßnahmen und den Impfungen der Beschäftigten und Kin-dertagespflegepersonen allerdings ein weiterer wichtiger Baustein, um den Gesundheits-  und Infektionsschutz weiter zu erhöhen und damit den Betrieb der Kindertagesbetreuung aufrecht zuerhalten. Die Impfungen werden nach den Vorgaben des zu-ständigen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales fortgesetzt.
Die Vorlage eines Testergebnisses ist für die Aufnahme der Beschäftigung bzw. für die Wahrnehmung des Betreuungsangebotes keine Voraussetzung.
Informationen zum Selbsttest
Es werden sogenannte Antigen-Schnelltests geliefert, die nach 15 Minuten Aufschluss darüber geben, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist. Bei den vom MKFFI beschafften Tests handelt es sich um Tests zur Eigenanwendung, die durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte für die Selbstanwendung durch Laien zugelassen sind. Die bereitgestellten Selbsttests werden mithilfe eines Abstrichs des vorderen Nasenbereichs durchgeführt. Die als Anlage beigefügte Bedienungsanleitung enthält einen QR-Code zu diesem Schulungsvideo:
https://h5.9fm.cn/jssg46?url=e666G_bDxSP2G
Diese Anleitung kann auch hier abgerufen werden:
https://www.mkffi.nrw/corona-aktuelle-informationen-fuer-die-kindertagesbetreuung

Bereitstellung und Umfang der Selbsttests
In der Woche ab dem 12. April 2021 werden die ersten Selbsttests über die Träger und Jugendämter an die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen verteilt. Parallel beginnen weitere Auslieferungen, die ab dann direkt an die Einrichtungen erfolgen. Für die Kindertagespflege erfolgt die Auslieferung weiterhin an die Jugendämter. Das Ministerium hat Tests in ausreichender Menge bestellt. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass es bei den Lieferungen zu zeitlichen Verzögerungen oder geringfügigen Mengenabweichungen kommen könnte.
Vorgesehen sind zwei Selbsttests pro Person und Woche sowohl für die Beschäftigten als auch für die Kinder. Die Verteilung der Tests an die Beschäftigten und Eltern ist von den Einrichtungen in eigener Verantwortung vorzunehmen.
Zunächst werden Verpackungseinheiten mit fünf Tests zur Verfügung gestellt, die entsprechend zu verteilen sind. In der Folge sollen Einzelverpackungen geliefert werden.
Ort und Zeitpunkt der freiwilligen Testungen
Die Beschäftigten sollten sich mit dem Träger über Ort und Zeitpunkt der Selbsttestungen abstimmen. Die selbstständigen Kindertagespflegepersonen entscheiden in eigener Verantwortung.
Die Eltern testen ihre Kinder zu Hause mittels der zur Verfügung gestellten Selbsttests und entscheiden in eigener Verantwortung, wann sie ihre Kinder testen.
Umgang mit Testergebnissen
Bei einem positiven Testergebnis dürfen die Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen keine Kinder betreuen. Kinder, die positiv getestet wurden, dürfen das Kinder-tagesbetreuungsangebot nicht besuchen.
Das positive Selbsttestergebnis löst keine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt aus. Es ist aber unverzüglich ein PCR-Test in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt vorzunehmen. Bis zum Testtermin sind alle Kontakte zu vermeiden und es sollte eine häusliche Quarantäne stattfinden. Bei einem positiven PCR-Nachweis erfolgen die weiteren Schritte nach Maßgabe der landesrechtlichen Verordnungen bzw. nach der Verfügung der örtlich zuständigen Behörden. Dies gilt auch für die Rückkehr des Kindes in das Betreuungsangebot bzw. die Wiederaufnahme der Tätigkeit der Beschäftigten.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

Ostern 21Fohe Ostern und bleiben Sie gesund!

Aktuell 01.04.2021

Ich danke Ihnen im Namen aller Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen!

Wir veröffentlichen den neuerlichen Appell des Kreises Minden-Lübbecke vom 01.04.2021

Kita-Appell: Betreuungsangebote nur in dringenden Fällen nutzen
Der Kreis Minden-Lübbecke bittet die Eltern erneut darum, angesichts der weiterhin steigenden Infektionszahlen, das Betreuungsangebot in der Kindertagespflege und den Kindertagesstätten nur in dringenden Fällen zu nutzen.

Bekanntlich werden Einrichtungen mehr und mehr zu Infektionsherden und tragen aktuell massiv zur Virusverbreitung bei. Kinder, für die, der Besuch in ihrer Kindertagesbetreuung unverzichtbar ist, bekommen ein Betreuungsangebot. Der Krisenstab appelliert eindringlich: Bringen Sie Ihre Kinder nur dann in die Betreuung, wenn es unbedingt notwendig ist und keine andere Betreuungsalternative möglich ist.

Die aktuellen Zahlen belegen, dass gerade durch die Virusmutationen Kinder, die sich anders als die Erwachsenen nicht an die Hygieneregeln halten können, stark betroffen sind. Und so überträgt sich die Infektion schnell auf andere

Aktuell 29.03.2021

Die Briefe vom Ministerium und  von Minister Stamp an die Eltern:

26.03.2021
Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut wer-den
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Kindertagesbetreuung nach den Ostertagen
Die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen bleibt auch nach den Ostertagen, zunächst mindestens bis zum 11. April 2021, im eingeschränkten Regelbetrieb.
Es gelten weiterhin die Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung, das heißt, zwischen den Erwachsenen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist von Erwachsenen eine medizinische Maske zu tragen. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene sind zu treffen und die Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen.
Für die Kindertageseinrichtungen gilt:
 Es sind landesweit Gruppentrennungen umzusetzen, d.h. fest zugeordnete Räumlichkeiten, eine feste Zusammensetzung (immer dieselben Kinder) und in der Regel ein fester Personalstamm.
 Um die Gruppentrennung umsetzen zu können, wird landesweit der Betreuungsumfang in Kindertageseinrichtungen für jedes Kind um 10 Wochenstunden eingeschränkt. Soweit die jeweiligen Personalressourcen dies zulassen und eine Überlastung der Gesamtsituation in der Einrichtung ausgeschlossen werden kann, sind auch höhere Betreuungsumfänge möglich oder es kann auf eine Einschränkung verzichtet werden. Über die jeweilige Ausgestaltung entscheiden die Einrichtung bzw. der Träger.
Für die Kindertagespflege gilt:
 In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung der Kinder im zeitlichen Umfang der Betreuungsverträge. In der Großtagespflege sollte nach Möglichkeit eine räumliche Trennung der Kindertagespflegepersonen mit den ihnen zugeordne-ten Kindern für die gesamte tägliche Betreuungszeit eingehalten werden.
Umgang mit Krankheitssymptomen:
Es bleibt bei dem Grundsatz: Kranke Kinder gehören nicht in die Kita oder in die Kindertagespflegestelle! Kinder mit Fieber und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich an die Eltern appelliert, ihre Kinder zum Schutz der Beschäftigten, der Kindertagespflegepersonen und der anderen Kinder in diesem Fall nicht in die Betreuung zu bringen. Vor diesem Hintergrund gilt weiterhin, dass die Einrichtung oder die Kindertagespflegeperson die Betreuung ablehnen kann, solange ein Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine verantwortungsvolle Betreuung ausschließen. Bei Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen sollten die Kinder, wie bisher, für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann das Kind wieder betreut werden. Die Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen bei Kindern müssen weiterhin konsequent angewendet werden.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen


Der Minister
Ministerium für Kinder, Familie,Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen, 40190 Düsseldorf
An die
Eltern und Familien
mit Kindern in Kindertagesbetreuungsangeboten
in Nordrhein-Westfalen
Liebe Eltern,
immer noch stellt uns die Pandemie vor große Herausforderungen. Derzeit sind wir insbesondere mit der wachsenden Mutation B.1.1.7 konfrontiert. Über die Gefährlichkeit dieser Mutation gibt es bisher nur wenig gesicherte Erkenntnisse. Es gibt aber Warnungen, sie könne auch bei Kindern stärker ansteckend sein. Diese nehmen wir ernst, auch wenn es bislang keinen wissenschaftlich eindeutigen Beleg dafür gibt.
Aufgrund dieser Lage müssen wir zunächst mindestens bis zum 11. April 2021 am eingeschränkten Regelbetrieb festhalten. Das bedeutet, dass weiterhin landesweit strikt an den Hygienekonzepten und der Gruppentrennung festgehalten werden muss und im Regelfall die Betreuungszeit in Kindertageseinrichtungen um 10 Stunden pro Woche gekürzt bleibt. Das ist bitter und für viele von Ihnen mit erheblichen Härten verbunden. Es ist aber unvermeidlich, solange wir an der Gruppentrennung festhalten müssen.
Da das Infektionsgeschehen insgesamt wieder gestiegen ist, haben mich einige Kommunen und Träger gebeten, erneut einen landesweiten Appell an alle Eltern zu richten, Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu betreuen. Einige Oberbürgermeister und Landräte haben
in Kreisen mit hohem Infektionsgeschehen einen solchen Appell lokal an die Eltern gerichtet. Diese Maßnahmen sollen auch lokal bleiben. Dennoch hilft es, wenn diejenigen Eltern, die rund um Ostern möglicherweise weniger beruflich beansprucht sind, überlegen, ob ihre Kinder auch zu Hause bleiben oder in geringerem Umfang die Einrichtungen besuchen können. Jede Form der Rücksichtnahme ist in dieser Zeit besonders willkommen.
Wie Sie wissen, habe ich mich vehement dafür eingesetzt, dass die Beschäftigten in unseren Kitas und die Kindertagespflegepersonen bei der Impfreihenfolge vorgezogen werden. So sehr ich mich gefreut habe, dass sich unser Vorschlag durchgesetzt hat, umso entsetzter war ich über die Unterbrechung der Impfung. Aber die Überprüfung hat gezeigt, dass Astra Zeneca ein guter Impfstoff ist und ich freue mich, dass mir aus vielen Kommunen berichtet wird, wie hoch die Impfbereitschaft unter den Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen ist.
Der zuständige Gesundheitsminister hat mir fest zugesagt, dass auch über die Osterfeiertage geimpft wird und wir somit die berechtigte Hoffnung haben, dass bereits bis kurz nach Ostern alle Beschäftigten in Kitas und alle Kindertagespflegepersonen ein entsprechendes Impfangebot erhalten haben werden.
Unabhängig davon setzen wir auch das Testangebot fort. Alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und alle Kindertagespflegepersonen können sich wie gewohnt auch während der Schul-Osterferien, die es ja in der Kindertagesbetreuung so nicht gibt, weiterhin in der bewährten Form zweimal die Woche kostenlos testen lassen. Nach den Osterferien erweitern wir dann die Teststrategie. Dann sollenden Beschäftigen und Kindertagespflegepersonen sogar drei Tests pro Woche in Form von Selbsttests in den Einrichtungen und Kindertagespflegestellen zur Verfügung stehen. Wer möchte, kann darüber hinaus einen weiteren kostenlosen Schnelltest („Bürgertest“) in den Testzentren wahrnehmen. Damit gibt es in Nordrhein-Westfalen sogar doppelt so viele Testmöglichkeiten für die Beschäftigten wie von der Bundesregierung empfohlen.
Derzeit wird intensiv diskutiert, ob es sinnvoll ist, auch kleine Kinder in der Kindertagesbetreuung zu testen. Dazu gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Die derzeit angebotenen „Nasentests“ sind gerade für unsere Jüngsten unangenehm und können bei regelmäßiger Anwendung zu Ablehnung durch die Kinder führen. Besser wären so genannte „Lolli-Tests“, die aber aufgrund ihrer Auswertung im Labor zurzeit noch nicht flächendeckend umsetzbar sind. Hierzu sind wir mit Wissenschaft und Kinderärzten im permanenten Austausch. Wenn es ein kindgerechtes und umsetzbares Testsystem gibt, werden wir auch für Kinder ein geeignetes Angebot ermöglichen.
Zur Stabilität unserer Kitas und der Sicherheit unserer Tagesmütter und Tagesväter ist es unerlässlich, dass weiterhin alle Kinder mit Krankheitssymptomen zu Hause bleiben. Das gilt nicht nur für mögliche Corona-Symptome, sondern generell. In unser aller Interesse und für die Stabilität unserer Kindertagesbetreuung dürfen wir niemand durch Ansteckung gefährden. Ich weiß, dass sich die große Mehrheit von Ihnen an diesen Grundsatz hält. Da es aber vereinzelt immer noch zu Diskussionen kommt: Wenn die Verantwortlichen in der Kita oder Kindertagespflegestelle „Nein“ sagen, dann gilt das und ist verbindlich.
Liebe Eltern,
anders als in manchen anderen Bundesländern haben wir zumindest für diejenigen, die zwingend darauf angewiesen waren, die Kindertagesbetreuung offengehalten und Betretungsverbote vermieden. Dies war nur möglich, weil Eltern Solidarität geübt haben und ihre Kinder zu Hause betreut haben. Für diese großartige Haltung bin ich dankbar.
Ich habe umgekehrt neben der veränderten Impfreihenfolge auch die erweiterte Kinderkrankentageregelung für alle in Nordrhein-Westfalen durchgesetzt. Wir haben zudem unter anderem mit Kita-Alltagshelferinnen und -helfern, Hygienemitteln, Arbeitsschutzhot-line und zusätzlichen Testangeboten für Beschäftigte massiv in die Stabilität der Kindertagesbetreuung in dieser Krise investiert.
Im Rahmen der Reform des Kinderbildungsgesetzes haben wir jetzt die beiden letzten Kita-Jahre beitragsfrei gestellt. Im Zuge der Beschränkungen haben wir darüber hinaus für einige Monate im vergangenen Jahr und im Januar dieses Jahres auf Beiträge verzichtet. Dies können wir jedoch nicht fortlaufend fortsetzen, weil wir die gesamte Kita-Infrastruktur ununterbrochen weiter durchfinanzieren müssen. Wir werden jedoch in einigen Wochen nochmals prüfen, ob es mögliche Erstattungsspielräume bei den Elternbeiträgen gibt.
Ich weiß, dass diese Pandemie für alle Familien eine Zumutung ist. Sie haben viel Geduld bewiesen, wofür ich Ihnen herzlich danke. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Ministeriums und auch ich selbst arbeiten jeden Tag daran, die schwierige Situation für alle Beteiligten, für Beschäftigte, Eltern, aber insbesondere unsere Kinder so erträglich wie möglich zu gestalten. Auch wenn uns das nicht immer so gut gelingt, wie wir uns das wünschen, bin ich zuversichtlich, dass wir die Krise mit gegenseitiger Rücksichtnahme, Fairness und auch gegenseitigem Verzeihen von Fehlern durchstehen werden.
Herzlichen Dank und Grüße
Ihr
Dr. Joachim Stamp

 

Aktuell 25.03.2021

 

Kita-Appell: Betreuungsangebote nur in dringenden Fällen nutzen
Der Kreis Minden-Lübbecke appelliert dringend an alle Eltern, das Betreuungsangebot in den Kindergärten und -tagesstätten nur in dringenden Fällen zu nutzen. „Die Einrichtungen werden mehr und mehr zu Infektionsherden und tragen aktuell massiv zur Virusverbreitung bei“, sagt der zuständige Sozialdezernent des Kreises Minden-Lübbecke, Hans-Joerg Deichholz. „Wir würden diesen Appell nicht formulieren, wenn er nicht absolut notwendig wäre. All die früheren Aussagen, wonach Kinder sich nicht so schnell infizieren, können wir definitiv nicht bestätigen. Die Lage ist ernst. Unser Gesundheitsamt steht durch die hohe Zahl der Infektionen in Kindergärten vor gewaltigen Herausforderungen.“ Als Gründe für die Inanspruchnahme der Kindergärten und -tagesstätten nennt der Sozialdezernent zwingende berufliche Verpflichtungen oder familiäre Überlastungssituationen. Deichholz: „Kinder können sich anders als die Erwachsenen verständlicherweise nicht an die bekannten Hygieneregeln halten. Wenn ein Kind infiziert ist, überträgt es die Infektion natürlich auch an andere.“ Dieser Kita-Appell gilt vorerst bis Ostern!

 

Aktuell: 05.03.2021

Die Kitas bleiben bis Ostern nur im eingeschränkten Regelbetrieb (Reduzierung um 10 Std.) geöffnet. Lesen Sie dazu den Brief des Ministers Stamp an die Eltern.


Der Minister
Ministerium für Kinder, Familie,Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen, 40190 Düsseldorf
An die
Eltern und Familien
mit Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege
in Nordrhein-Westfalen
Kindertagesbetreuung ab dem 8. März 2021
Liebe Eltern,
seit Montag, dem 22. Februar 2021, haben wir wieder alle Kinder in die Kindertagesbetreuung eingeladen. Gerade für all diejenigen unter Ihnen, die meinen Appell, zu Hause zu betreuen, um-gesetzt haben, war das eine große Erleichterung. Ich weiß, dass ich Ihnen viel zugemutet habe. Aber Ihre Bereitschaft, die Mühen auf sich zunehmen, hat sich gelohnt. Sie haben so anderen Eltern, die auf Betreuung angewiesen waren, in dieser Situation geholfen und unsere Kitas und Kindertagespflegepersonen in einer ganz schwierigen Zeit entlastet. Das war ein ganz starkes Zeichen von Solidarität in der Krise. Dafür danke ich noch einmal sehr herzlich.
Großer Dank gebührt auch allen Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung, die mit ihrem Engagement die Kitas und die Kindertagespflege offen gehalten haben für die Kinder und Familien, die es brauchten. Die Gewerkschaften haben mir berichtet, dass sich zahlreiche Eltern in den letzten Tagen bei den Beschäftigten bedankt und ihre Wertschätzung zum Ausdruck gebracht hätten.

Das finde ich ein ermutigendes Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in dieser Zeit.
Ich habe selber am vergangenen Freitag zum dritten Mal während dieser Pandemie einen Praktikumstag als Helfer in einer Kita gemacht und miterlebt, wie sehr sich die Kinder gefreut haben, ihre Freundinnen und Freunde, aber auch ihre Bezugsper-onen in der Kita wiederzutreffen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir die Kindertagesbetreuung stabil halten.
Ich habe mich daher wochenlang öffentlich, aber auch intern dafür eingesetzt, dass alle Beschäftigten in Kita und Kindertagespflege beim Impfen vorgezogen werden. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, dies durchzusetzen. Ich habe in der Landesregierung aufs Tempo gedrückt und freue mich, dass es am kommenden Montag losgeht. Das gibt uns die große Hoffnung, dass wir nach Ostern wieder ein gutes Stück Normalität in der Betreuung unserer Jüngsten erhalten.
Auch wenn wir durch Impfung und demnächst auch neue Testmöglichkeiten wirksame Instrumente gewinnen, ist die Pandemie noch nicht vorbei. Leider hat sich auch das Infektionsgeschehen im Vergleich zu meinem letzten Schreiben noch nicht weiter reduziert. Wir müssen weiter achtsam miteinander umgehen und vorsichtig bleiben. Darum werden wir bis zu den Ostertagen den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen beibehalten.
Als Familienvater weiß ich, dass die zur Umsetzung von Hygiene und Gruppentrennung notwendigen Kürzungen in den Kindertageseinrichtungen von 10 Wochenstunden für manche Familien weiterhin mit erheblichen Härten verbunden sind. Dennoch ist es in unser aller Interesse, dass gerade in den nächsten Wochen, in denen alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen geimpft werden sollen, die Einrichtungen stabil bleiben und in dieser Zeit des Übergangs nicht mit zusätzlichen Umorganisationen belastet werden. Ich werde mich im Sinne der Familien bei der Bundesregierung noch einmal für eine Erweiterung der Kinderkrankentage einsetzen.
Lassen Sie uns weiter zusammenhalten, damit wir bald neue Normalität für unsere Jüngsten zurückgewinnen und einen schönen Frühling erleben.
Herzliche Grüße
Ihr
Joachim Stamp

 

 

Aktuell 24.02.2021

24.02.2021
Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen betreut werden
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen


Eingeschränkter Regelbetrieb:
Anträge auf Kinderkrankengeld, Regelungen für Beamtinnen und Beamte sowie Betreuungsentschädigung für Selbständige und Freiberuf-ler
Mit Schreiben vom 16.02.2021 wurde über die Rückkehr zum eingeschränkten Regel-betrieb in den Kindertageseinrichtungen ab dem 22.02.2021 informiert.
Im Zusammenhang mit dem eingeschränkten Regelbetrieb und der damit zur Umsetzung der Infektionsschutzmaßnahmen einhergehenden Kürzung des Betreuungsumfangs um 10 Stunden gibt es möglicherweise Fragen zu den bisher vorgesehenen Entlastungsmaßnahmen für Familien.
Für den zurückliegenden Zeitraum seit dem 05.01.2021 können nach wie vor Anträge auf Kinderkrankengeld gestellt werden, sofern erwerbstätige Eltern und ihre Kinder gesetzlich versichert sind. Für Beamtinnen und Beamte gelten entsprechende Regelungen der Freistellungs- und Urlaubsverordnung.
Selbständig und freiberuflich tätige Eltern können ihre Anträge auf Betreuungsentschädigung ab sofort online bei den Bezirksregierungen einreichen. Auch hier gilt die rückwirkende Regelung.
Eine Inanspruchnahme der Entlastungsmaßnahmen kommt auch für die Zukunft weiterhin in Betracht, denn der eingeschränkte Regelbetrieb erfüllt grundsätzlich weiterhin die gesetzlichen Voraussetzungen dieser Maßnahmen. Ob deren Inanspruchnahme in der jeweiligen persönlichen Lage günstig ist, hängt jedoch stark von individuellen arbeitsvertraglichen Regelungen (Teilzeit, Vollzeit, Schichtdienst etc.), etwaigen Tarifverträgen oder dienstrechtlichen Begebenheiten ab. Ansprechpartner für Fragen sind daher in erster Linie Arbeitgeber/Personalabteilungen. In Bezug auf das Kinderkrankengeld können gesetzlich Versicherte darüber hinaus auch eine individuelle Beratung bei der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nehmen.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Aktuell 16.02.2021


Der Minister
Ministerium für Kinder, Familie,Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen, 40190 Düsseldorf
An die
Eltern und Familien
mit Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege
in Nordrhein-Westfalen
Kindertagesbetreuung zwischen dem 22.02. und 07.03.2021 und weitere Perspektiven
Liebe Eltern,
die Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen sind für uns alle weiterhin eine harte Herausforderung und oftmals eine Zumutung. Unsere Gesellschaft ist genervt, die Stimmung ge-reizt. Viele haben vor allem Angst davor, dass sie oder Angehörige sich infizieren könnten. Andere empfinden Maßnahmen als falsch oder ungerecht und fühlen sich zu stark eingeschränkt oder in ihrer beruflichen Existenz bedroht.
Diese unterschiedlichen Sorgen gelten auch für die Kindertagesbetreuung. Wir müssen in der Politik versuchen, die verschiedenen Anliegen zusammenzuführen. Indem wir unsere Maßnahmen besser erklären, kann Vertrauen entstehen. Darum möchte ich Ihnen ausführlich erläutern, wie es weitergehen soll und warum ich mich nach Gesprächen mit Trägern, Gewerkschaften und Elternvertretern für diesen Weg entscheide.

Vorab: Die Regelung, dass wir die Kitas nicht schließen, aber feste Gruppen gebildet haben, dafür den Betreuungsumfang lan-esweit um 10 Stunden pro Woche reduziert und zusätzlich an Sie appelliert haben, nach Möglichkeit selbst zu Hause zu betreuen, hat – insgesamt gesehen – funktioniert. Landesweit ha-ben im Durchschnitt Zweidrittel der Eltern die Kinder tatsächlich zu Hause betreut.
Mir ist bewusst, dass ich Ihnen viel zugemutet habe, indem ich an Eigenverantwortung und Solidarität appelliert habe und Sie gebeten habe, auf die Kindertagesbetreuung zu verzichten. Ich bin Ihnen dankbar, dass so viele von Ihnen diesem Appell gefolgt sind. Gemeinsam konnten wir Kitas und Kindertagespflege entlasten und gleichzeitig denjenigen, die auf Betreuung angewie-sen waren, weiterhin Betreuung ermöglichen. In Zeiten, wo im Verlauf der Pandemie viel von der anfänglichen Solidarität verlo-rengegangen ist, ist das ein ermutigendes Zeichen. Manche anderen Bundesländer sind einen anderen Weg gegangen und ha-ben den Zugang zur Kindertagesbetreuung erneut an Berufsgruppen der Eltern festgemacht. Ich bin froh und dankbar, dass wir die damit verbundenen Ungerechtigkeiten vermeiden konnten. Von daher noch einmal herzlichen Dank für diese Kooperation.
Es gibt für diese Pandemie kein Drehbuch. Darum können wir immer nur unter Vorbehalt planen. Wir müssen einerseits auf Sicht fahren. Andererseits möchte ich Ihnen einen Ausblick geben, wie es – natürlich abhängig vom Infektionsgeschehen – weitergehen kann.
Dazu wird es unterschiedliche Phasen geben.
Die aktuelle Phase des eingeschränkten Pandemiebetriebs gilt noch für diese Woche. Ich bitte Sie noch einmal, dass alle, die dazu beruflich und familiär in der Lage sind, auch in dieser Woche noch die Kinder zu Hause betreuen.
Zum 22. Februar 2021, also dem kommenden Montag, sind dann alle Kinder wieder in die Kindertagesbetreuung eingeladen. Allerdings bleibt es bei der klaren Vorgabe, dass es nur feste Gruppen geben darf. Dazu bleibt es zunächst bei der landesweiten Kürzung des Betreuungsumfangs um 10 Stunden pro Woche. Wir sind dann ab der kommenden Woche somit im landesweiten eingeschränkten Regelbetrieb.
Wenn das Infektionsgeschehen weiter sinkt, wird sich voraussichtlich ab dem 8. März 2021 die nächste Phase anschließen. Allerdings ist mir dabei wichtig, dass die Gruppentrennung auch bei verbesserter Pandemielage zunächst beibehalten wird. In Einrichtungen, in denen es zur Aufrechterhaltung des Infektions-schutzes notwendig ist, darf weiterhin der Betreuungsumfang bis zu maximal 10 Stunden pro Woche gekürzt werden. Dies wäre dann ein lokal eingeschränkter Regelbetrieb. Diese Regelung soll dann zunächst bis Ostern gelten. Voraussetzung dafür ist, dass das Infektionsgeschehen weiter sinkt.
Sollte sich das Pandemiegeschehen negativ verändern, werden wir ebenfalls reagieren. Bei stetig steigendem Infektionsgeschehen müssen wir dann eine Phase zurückgehen. Sollte es wider Erwarten zu einem sprunghaften Anstieg kommen, werden wir Kitas auch regional oder landesweit komplett schließen („Corona-Notbremse“). In einem solchen Notfall würde es dann tatsächlich auch nur eine ganz eng begrenzte Notbetreuung geben.
Selbstverständlich werden wir die Situation auch weiterhin täglich beobachten und uns regelmäßig mit Trägern, Elternvertretern und Gewerkschaften austauschen.
Voraussetzung dafür, dass wir gemeinsam durch diese Krise kommen, ist der Grundsatz: Kranke Kinder dürfen nicht in die Kindertagesbetreuung gebracht werden. Viele Einrichtungen und auch die Kindertagespflegepersonen berichten uns, dass es hier immer noch Eltern gibt, die nicht konsequent genug sind. Wenn ein Kind Husten, Schnupfen, Fieber oder andere Symptome hat, muss es zu Hause bleiben. Darüber kann nicht diskutiert werden. Ich habe die dringende Bitte, dies wirklich konsequent zu beherzigen. Sie schützen damit nicht nur die Beschäftigten in Kita und Kindertagespflege, sondern auch den Betreuungsplatz ihres Kindes. Denn jede Kraft vor Ort wird gebraucht und soll nicht durch unnötige Ansteckung auch von Erkältungskrankheiten gefährdet werden oder ausfallen.

Und noch eine letzte Bitte: Gerade in dieser schwierigen Zeit ist ein „Dankeschön“ wichtig: ein Wort oder eine Geste gerade an diejenigen, die als Beschäftigte in den letzten Wochen, aber auch in Zukunft für unsere Jüngsten da sind. Lassen Sie uns mehr Miteinander vorleben und zeigen Sie die verdiente Wertschätzung den engagierten Teams in unseren Kitas und den Tagesmüttern und Tagesvätern. Sie haben es wirklich verdient.
Ich werde weiterhin alles daransetzen, dass wir so zügig wie möglich wieder mehr Normalität erreichen. Darum setze ich mich dafür ein, dass unsere Beschäftigten in Kita und Tagespflege zügiger geimpft werden. Mein Vorschlag wird jetzt im Bund in Berlin geprüft. Genauso verbessern wir die Testmöglichkeiten für die Beschäftigten und bereiten uns darauf vor, dass wir mit zertifizierten Selbsttests die Lage in unserer Kindertagesbetreuung positiv verändern können, sobald diese zugelassen und verfügbar sind.
Die Landesregierung behält auch die Elternbeitragserhebung im Blick und berät gemeinsam mit den Kommunen, inwieweit wir noch einmal rückwirkend einen anteiligen Ausgleich erstatten können. Dazu werde ich Sie erneut informieren.
Wir können diese Pandemie nur gemeinsam bewältigen, wenn wir partnerschaftlich miteinander umgehen. In diesem Sinne danke ich Ihnen sehr für Ihren Einsatz und das faire Miteinander mit allen Beteiligten.
Herzlichen Dank und Grüße
Ihr
Dr. Joachim Stamp

 

Aktuell: 11.02.2021

Liebe Eltern,

uns erreicht soeben ein Schreiben des Ministeriums:

für die kommende Woche 15.- 19.02.2021 ändert sich in der Betreuung/Öffnung der Kita nichts. Es gilt der eingeschränkte Pandemiebetrieb.

Bitte beachten Sie nachfolgendes Schreiben des Ministeriums!!!

 

11.02.2021
Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen


Kindertagesbetreuung vom 15.02. bis 19.02.2021
Nach Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom gestrigen Tag ist das weitere Vorgehen in den Bereichen Schule und Kita allein in den Ländern abzustimmen. Dies ist eine wichtige Entscheidung, um auf der Grundlage der tatsächlichen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern verantwortungsvoll handeln zu können. Sie bietet zugleich Perspektiven für die schrittweise Gestaltung der Kindertagesbetreuung je nach Entwicklung der pandemischen Lage.
Über diese Gestaltung sprechen wir bereits intensiv mit allen beteiligten Akteuren. Ziel ist, – immer vorbehaltlich der Entwicklungen beim Infektionsgeschehens – möglichst eine längere zeitliche Perspektive bis zu den Osterferien zu eröffnen. Dazu sind wei-tere Gespräche notwendig, denn die Planung braucht große Sorgfalt.

Zum weiteren Vorgehen ab dem 22.02.2021 werden wir Sie schnellstmöglich und ausführlich infor-mieren.
In der kommenden Woche wird daher der eingeschränkte Pandemiebetrieb zunächst fortgesetzt und damit der Appell, Kinder wann immer möglich selbst zu betreuen, aufrechterhalten.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

Aktuell: 09.02.2021
Am Mittwoch, d. 10.02.2021 ist die ARCHE wieder geöffnet. Es ist immer noch eingeschränkter Pandemiebetrieb!!
Bleiben Sie gesund!

 

Aktuell: 08.02.2021
Die Arche ist am Montag 08.02. und Dienstag 09.02.2021 geschlossen.
Die Witterungsverhältnisse erlauben es nicht, dass eine vorgeschriebene Mindestbesetzung des Personals gewährleistet ist.
Am Mittwoch sind wir hoffentlich wieder alle zusammen in der ARCHE.
Bleiben Sie gesund!!
Bei Fragen erreichen Sie uns über die Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Aktuelles 21.01.2021

Elternbrief des Ministers und Infos zum Kinderkrankentagegeld


Der Minister
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen, 40190 Düsseldorf

An die
Eltern und Familien
mit Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege
in Nordrhein-Westfalen

Kindertagesbetreuung bis zum 14.02.2021

Liebe Eltern,
in den letzten Wochen sind viele von Ihnen meinem dringenden Appell gefolgt, die Kindertagesbetreuung nur zu nutzen, wenn es für Sie unbedingt erforderlich ist. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar. Aber die Zeit der Kontaktreduzierung ist leider noch nicht vorbei. Zwar sind die Infektionszahlen im Vergleich zum Spätherbst durch die aktuellen Maßnahmen rückläufig. Der positive Trend ist jedoch noch nicht stabil genug, um zum Regelbetrieb zurückzukehren. Zudem gibt es die Sorge, dass durch Mutationen das Infektionsgeschehen wieder steigen könnte. Deshalb hat die Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen, die aktuellen Maßnahmen im Bereich der Kindertagesbetreuung bis zum 14. Februar zu verlängern.
Ich muss Sie daher weiterhin dringend bitten, auch in den nächsten Wochen die Kindertagesbetreuungsangebote nur dann zu nutzen, wenn es unbedingt erforderlich ist, z.B. aus zwingenden beruflichen Gründen oder bei familiären Überlastungssituationen.
Dieser Appell gilt ausdrücklich sowohl für unsere Kitas als auch für die Kindertagespflege.

Bisher ist das sehr gut gelungen, wofür ich Ihnen als Eltern wie gesagt sehr dankbar bin. Die Inanspruchnahme in den Kitas lag in der ersten Januarwoche bei rund einem Viertel. Wie erwartet ist dieser Wert seitdem gestiegen auf etwa ein Drittel. Wir sehen also grundsätzlich, dass unser Appell wirkt – auch wenn die Situationen vor Ort unterschiedlich sind.
Da mein Haus in den letzten Tagen viele Anfragen von Eltern erhalten hat, warum die Regelungen so getroffen wurden, will ich Ihnen meine Beweggründe erläutern:
Zum einen wurde gefragt, warum wir einen Appell richten und nicht eine Notbetreuung wie im Frühjahr vorsehen. Viel diskutiert wurden auch private Gründe für die Inanspruchnahme. Mein Appell hat das Ziel, die Anzahl der betreuten Kinder in der Kindertagesbetreuung so gering wie möglich zu halten: alle Kontakte, die nicht notwendig sind, sollen vermieden werden. Es gilt in dieser Zeit zudem, die allergrößte Rücksicht auf die Beschäftigten in den Einrichtungen sowie die Kindertagespflegepersonen zu nehmen, die in vertrauensvoller Nähe mit den Kindern arbeiten. Anders als im Frühjahr 2020 definieren wir einen Betreuungsbedarf nicht mehr darüber, ob Sie in einem „systemrelevanten“ Beruf arbeiten. Dies hat damals zu Ungerechtigkeiten und Auseinandersetzungen zwischen Eltern, aber auch mit Kita-Leitungen und Kindertagespflegepersonen geführt. Stattdessen setzen wir jetzt auf Ihre Eigenverantwortung und Ihre Solidarität mit den Beschäftigten in den Kitas und den Tagesmüttern und Tagesvätern.
Ich bin öffentlich dafür kritisiert worden, moralischen Druck auf die Eltern auszuüben. Aber ich stehe zu meiner Entscheidung. Wir können diese Krise nur gemeinsam bewältigen. Das geht nur mit Rück-sichtnahme auf diejenigen, die sich mit so viel Engagement und ohne Schutzkleidung liebevoll um unsere Kinder kümmern, und mit Rücksicht auf diejenigen, die tatsächlich auf die Betreuung angewiesen sind. Denn es geht jetzt nicht darum, welchen Beruf jemand ausübt, sondern ob Eltern Betreuung und Beruf miteinander verein-baren können oder nicht. Kann die Familie die Situation zu Hause noch stemmen oder droht eine Überlastung? Das war und ist mit den beruflichen oder privaten Gründen gemeint. Außerdem wollen wir Kindern den Besuch der Kindertagesbetreuung ermöglichen, für die der Lockdown eine besondere Belastung darstellt, z. B. weil sie in beengten Wohnverhältnissen leben, unter akuten Familienereignissen oder -krisen leiden oder deren Familien sich in strukturellen Notlagen befinden. Unser Ziel ist es, dass Familien und dass Kin-der, die Hilfe brauchen, diese auch bekommen.
Zum anderen wurde vielfach gefragt, warum der Betreuungsumfang um 10 Stunden gekürzt wurde. Dies ist erforderlich, damit in den Kindertageseinrichtungen die Gruppen strikt voneinander getrennt werden können. In normalen Zeiten werden in den Einrichtungen, z.B. in den Randzeiten, Kinder aus verschiedenen Gruppen zusammen betreut oder Personal wieder gruppenübergreifend eingesetzt. So besteht in der Regel ein sehr flexibler Personaleinsatz. Durch die Notwendigkeit der Gruppentrennung wird diese Flexibilität erheblich eingeschränkt. In der gegenwärtigen Phase der Pandemie ist die Gruppentrennung eine wichtige Infektionsschutzmaßnahme und ein Zeichen unserer anhaltenden Vorsicht.
Vielen Fragen kamen auch zur Erweiterung des Kinderkrankengeldes. In NRW wird es nun für alle Familien eine Regelung geben, auch für die, die nicht gesetzlich versichert sind. Informationen dazu haben wir in einer „Offiziellen Information“ zusammengestellt. Diese finden Sie in Kürze hier www.chancen.nrw.
Ich habe Ihnen schon mehrfach geschrieben und Ihnen immer wieder versichert, dass mir sehr bewusst ist, wie schwer diese Pandemie für die Familien ist. Ich setze aber alles daran, um Sie als Familien zu unterstützen und so bald wie möglich wieder mehr Normalität zu erreichen. Und ich bitte Sie: Helfen Sie weiter mit.
Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Joachim Stamp
Informationen zum Kinderkrankentagegeld finden Sie im Anschluss!!

 21.01.2021
Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Erweiterung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld
Vor dem Hintergrund der sehr ernsten Gesamtlage der Corona-Pandemie galt und gilt im derzeitigen bundesweiten Lockdown, der mit Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 19. Januar 2021 bis zum 14. Februar verlängert worden ist, weiterhin der dringende Appell an alle Eltern, ihre Kinder soweit wie möglich selbst zu betreuen und nicht zur Betreuung in ein Kindertagesbetreuungsangebot zu bringen. Neben dem Appell sind als Infektionsschutzmaßnahmen in Kindertageseinrichtungen ab dem 11. Januar 2021 landesweit Gruppentrennungen in der Betreuung umzusetzen. Um die Gruppentrennung und die strikte Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen umsetzen zu können, wird landesweit der Betreuungsumfang in Kindertageseinrichtungen für jedes Kind um 10 Stunden pro Woche eingeschränkt.
Entsprechend dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 5. Januar 2021 hat der Bund zur Unterstützung der Eltern eine Erweiterung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld (sogenannte Kinderkrankentage) beschlossen. Bundestag und Bundesrat haben der Änderung der ent-sprechenden gesetzlichen Regelungen zwischenzeitlich zugestimmt, sie tritt rückwir-kend zum 5. Januar 2021 in Kraft.
Die neue Regelung des § 45 Absatz 2a Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) sieht vor, dass gesetzlich versicherte Elternteile im Jahr 2021 pro Kind für 20 statt 10 Ar-beitstage einen Anspruch auf Krankengeld (bzw. 40 statt 20 Arbeitstage bei Alleinerziehenden) haben. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen An-spruch auf maximal 45 Arbeitstage bzw. Alleinerziehende auf maximal 90 Arbeitstage. Voraussetzung ist, dass das Kind auch gesetzlich versichert ist. Das Kinderkrankengeld beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts, Höchstbetrag pro Tag: 112, 88 Euro.
Der Anspruch gilt ausdrücklich auch für die Fälle, in denen das Kind nicht krank ist, aber zu Hause betreut werden muss, weil das Kindertagesbetreuungsangebot (Kindertageseinrichtung, Hort oder Kindertagespflegestelle) geschlossen oder der Zugang eingeschränkt ist, oder weil das Kind aufgrund einer behördlichen Empfehlung (wie beispielsweise dem in Nordrhein-Westfalen ausgesprochenen dringenden Appell) das Kindertagesbetreuungsangebot nicht besucht. Damit Familien nicht über einen längeren Zeitraum Homeoffice und Betreuung bzw. Homeschooling gleichzeitig bewältigen müssen, haben auch die Eltern, deren Erwerbstätigkeit Homeoffice zulässt, einen An-spruch auf das Kinderkrankengeld.
Gesetzlich krankenversicherte Eltern beantragen das Kinderkrankengeld bei ihrer Krankenkasse. Die gesetzlichen Krankenkassen stellen entsprechende Antragsformulare zur Verfügung. Das Vorliegen einer Einschränkung oder einer behördlichen Empfehlung, vom Besuch des Kindertagesbetreuungsangebotes abzusehen, ist der Kran-kenkasse auf geeignete Weise nachzuweisen. Als Nachweis für eine behördliche Empfehlung dient das vorliegende Informationsschreiben.
Darüber hinaus kann die gesetzliche Krankenkasse die Vorlage einer Bescheinigung der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle verlangen, dass das Kind die jeweilige Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle tatsächlich nicht besucht (hat). Für den Fall, dass ein Nachweis verlangt wird, kann – soweit von den Krankenkassen nicht eigene Bescheinigungsformulare zur Verfügung gestellt werden – von den Eltern die beigefügte Musterbescheinigung genutzt werden. Sie steht beim BMFSFJ auch als Download zur Verfügung.
Nicht gesetzlich Versicherte wie Selbständige und Freiberufler, sonstige Privatversicherte und freiwillig gesetzlich Versicherte ohne Anspruch auf Kinderkrankengeld sowie gesetzlich Versicherte mit privat versichertem Kind sind durch die Regelungen des Bundes leider nicht anspruchsberechtigt.
Hier sorgt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen dafür, dass diese Lücke geschlossen wird.
Für Personengruppen, die keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld gem. § 45 SGB V oder vergleichbare Leistungen haben, wurde ein besonderes Programm zur „Betreuungsentschädigung“ geschaffen. Anspruchsvoraussetzung ist, dass ein Kind unter 12 Jahren häuslich betreut wird. Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, ist unschäd-lich. Beantragt werden können bis zu 10 Tage Verdienstausfallsentschädigung pro Kind (bei Alleinerziehenden 20 Tage). Der Tagessatz orientiert sich an den Entschä-digungen nach Infektionsschutzgesetz und beträgt pauschal 92 Euro. Anträge können ab Februar 2021 bei den Bezirksregierungen gestellt werden.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles 08.01.2021

Aktuelle: 08.01.2021
Pandemiebetreuung in der ARCHE vom 11. – 31.01.2021

Liebe Eltern,
wie Sie in dem Schreiben des Minister Stamp lesen können, sind die Einrichtungen bemüht, Sie in der die schwierige Zeit des Lockdowns zu unterstützen.


Zur Unterbindung der Infektionsketten werden Sie dringend gebeten so wenig Kontakte zu haben wie irgend möglich und Ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Dabei soll Sie die Möglichkeit der zusätzlichen „Kinder-Krank-Tage“ unterstützen.
Sind Sie aber ausdrücklich auf die Betreuung angewiesen, sprechen Sie uns auf die für Sie benötigte individuelle Betreuungszeit an. Wir sind in den regulären Öffnungszeiten telefonisch oder per Mail zu erreichen.

Anschreiben des Ministers an die Eltern

An die
Eltern und Familien
mit Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege
in Nordrhein-Westfalen
Kindertagesbetreuung ab dem 11.01.2021
Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst wünsche ich Ihnen alles Gute, Glück und Gesundheit für das neue Jahr 2021. Auch wenn dieses Jahr so dramatisch und anstrengend beginnt, wie 2020 aufgehört hat, sehen wir mit der Impfstoffzulassung mittlerweile ein Licht am Ende des Tunnels.
Bis zu einem ausreichenden Impfschutz stellt die Coronapandemie uns alle weiterhin vor große Herausforderungen. Das gilt auch für die Kindertagesbetreuung. Darum haben mein Ministerium und ich in der Weihnachtspause unterschiedliche Szenarien entworfen und diskutiert. Auch vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sowie im Lichte der Gespräche mit den Eltern- und Trägervertretern wurden die Regelungen, die mit beigefügter Offizieller Information übersandt werden, entwickelt. Mit diesem Schreiben möchte ich Sie heute informieren, wie es in der Kindertagesbetreuung weitergeht und Ihnen aber gleichzeitig auch offen und ehrlich erläutern, warum wir uns entschieden haben, genau diesen Weg zu gehen.
Von Beginn der Pandemie bis heute leitet mich mein Amtseid, Schaden vom Land Nordrhein-Westfalen – und damit all seinen Menschen – abzuwenden. Das bedeutet für mich, nach bestem Wissen und Gewissen einerseits alles zu tun, um zu einer Verrin-gerung des Infektionsgeschehens beizutragen und andererseits die Folgeschäden für unsere Gesellschaft und hier insbesondere für unsere Kinder und ihre Familien so gering wie möglich zu halten. Dazu führe ich Gespräche mit den Trägern, die ja Arbeitgeber der Beschäftigten unserer Kitas sind, mit den Kommunen, die für die Kindertagespflege zuständig sind, aber auch mit Kita-Leitungen und Eltern.
Ich habe mich von Anfang an auch gegen viele politische Wider-stände dafür eingesetzt, so viel Bildung und Betreuung für unsere Kinder wie möglich zu gewährleisten. Wir haben daher nach dem Lockdown im Frühjahr des letzten Jahres die Kindertagesbetreuung früher geöffnet als die meisten anderen Bundesländer. Diese Ent-scheidung war richtig. Und ich habe mich im Herbst dagegen ge-wehrt, wieder die Kindertagesbetreuung und Schulen zu schließen. Dabei geht es mir nicht um Rechthaberei, sondern um die Chancen unserer Kinder, die frühkindliche Bildung und das Beisammensein mit Gleichaltrigen für ihre Entwicklung brauchen.
Ich bin öffentlich dafür kritisiert worden, dass ich mit meinem Appell im Dezember moralischen Druck auf Eltern ausübe, ihre Kinder, wenn möglich, nicht in die Kindertagesbetreuung zu schicken. Ja, ich weiß, dass ich Ihnen viel abverlange und ich bin dankbar, dass der überwiegende Teil der Eltern in Nordrhein-Westfalen meinem Appell bisher gefolgt ist und es möglich gemacht hat, seine Kinder in dieser Zeit zu Hause zu betreuen.
Nun stehen wir vor neuen Herausforderungen, weil sich die pandemische Lage weiter zugespitzt hat und niemand seriös vorhersagen kann, wie die Entwicklung des Infektionsgeschehens weitergehen wird Hinzu kommt die ganz besondere Lage nach den Feiertagen, die eine präzise Einschätzung der gesamtgesellschaftlichen Infektions-lage momentan erschwert. Es wurde um Weihnachten und zwischen den Jahren weniger getestet, Meldungen an die und von den Gesundheitsämtern sind nicht so aussagekräftig wie üblich und die Auswirkungen der Weihnachtstage und des Lockdowns auf das Infektionsgeschehen sind noch unklar. Zwar haben die Impfungen begonnen, aber wir werden mit Sicherheit noch viele Wochen in einer angespannten Lage leben.
Das ist für alle eine aufreibende, für mich als politisch Verantwortlichen auch eine zutiefst deprimierende Situation, keine klaren Prognosen geben zu können. Die Kindertagesbetreuungsangebote sind zwar keine Treiber der Pandemie, aber sie bleiben eben gerade bei gestiegenem Pandemie-Geschehen auch nicht frei von Infektionen.
Umso mehr ist jetzt meine, aber auch unsere gemeinsame Verantwortung gefragt. Darum bitte ich Sie um Verständnis für die weiteren Maßnahmen, die wir ergreifen müssen.
Mit Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 05.01.2021 wurde der bundesweite Lockdown bis zum 31.01.2021 verlängert. Auch für die Kindertagesbetreuung muss es nun eine Lösung bis zum 31.01.2021 geben, um den Kindertageseinrichtungen, der Kinder-tagespflege und den Eltern und Familien größtmögliche Planbarkeit und Sicherheit zu geben. Nach enger Abstimmung mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen und den Kommunen, die zuständig sind für die Kindertagespflege, gilt für die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen ab dem 11. Januar 2021 Folgendes:
In Kindertageseinrichtungen sind landesweit Gruppentrennungen in der Betreuung umzusetzen. Um die Gruppentrennung und die strikte Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen umsetzen zu können, wird landesweit der Betreuungsumfang in Kindertageseinrichtungen für jedes Kind um 10 Stunden pro Woche eingeschränkt. Dies ist erforderlich, damit die Kitas Gruppen über-haupt strikt voneinander getrennt betreuen können. Denn Gruppen-trennung bedeutet auch: Wenn irgendwie möglich keine Vertretung durch Personal aus anderen Gruppen, Trennung auch in den Rand-zeiten, wo normalerweise Kinder aus den Gruppen zusammen be-treut werden. Dabei ist es den Einrichtungen zwar grundsätzlich möglich, auch einen größeren Betreuungsumfang anzubieten, über die jeweilige Ausgestaltung entscheidet jedoch die Einrichtung bzw. der Träger.
In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung der Kinder im zeitlichen Umfang der Betreuungsverträge. In der Großtagespflege sollte nach Möglichkeit eine räumliche Trennung der Kindertagespflegepersonen mit den ihnen zugeordneten Kindern für die ge-samte tägliche Betreuungszeit eingehalten werden.
Gleichzeitig appelliere ich erneut an Sie: Lassen Sie Ihre Kinder, wenn es irgendwie geht, zu Hause! Wenn Sie aber die Betreuung in Anspruch nehmen müssen, steht Ihnen Ihr Angebot zur Verfügung. Diese Entscheidung treffen Sie eigenverantwortlich. Zwei Drittel der Eltern sind meinem ersten Appell gefolgt. Bitte bleiben Sie weiter verantwortungsvoll bei der Inanspruchnahme der Betreuungsangebote.
Diese Regelung gilt zunächst für die Dauer des Lockdowns bis zum 31. Januar 2021.
Ich weiß, dass auch diese Maßnahme individuelle Belastungen für Familien mit sich bringt. Aber sie ist der praktikabelste Kompromiss, um weiterhin den Rechten und Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, Betreuung zu ermöglichen und durch die festen Gruppen gleichzeitig Kontakte zu beschränken und Infektionsrisiken zu ver-ringern.
Um Ihre Bereitschaft, meinem Appell Folge zu leisten, sowie Ihre zusätzlichen Belastungen durch den kommenden eingeschränkten Pandemiebetrieb zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht abzufedern, sieht der MPK-Beschluss vor, gesetzlich zu regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil bzw. 20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende gewährt wird. Der Anspruch soll auch dann gelten, wenn Sie meinem Appell folgen und die Kinder selber zu Hause betreuen. Außerdem habe ich mich mit dem Finanzminister Lutz Lienenkämper darauf geeinigt, dass die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung für den Monat Januar landesweit ausgesetzt werden sollen. Ich bin den Kommunen dankbar, dass sie dabei die Hälfte des Ausfalls mittragen. Ich bitte Sie noch einmal um Verständnis für diese Maßnahmen. Als Familienvater weiß ich, wie schwer diese Zeit für Familien ist. Ich habe aber auch bewusst in dieser Zeit Praktikums-Tage in Kitas absolviert, um den Alltag unserer Erzieherinnen und Erzieher in die-ser schwierigen Lage hautnah zu erleben. Unsere Beschäftigten in den Kitas sowie unsere Kindertagespflegepersonen sind Heldinnen und Helden dieser Pandemie, die sich mit großem Engagement lie-bevoll um unsere Jüngsten kümmern. Seien wir alle miteinander fair, solidarisch und überlegen wir gemeinsam Tag für Tag, wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Dann werden wir diese Wochen auch noch gemeinsam überstehen.
Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Joachim Stamp

 

Aktuelles:

Die Regelungen des Ministeriums zur Pandemiebetreuung ab d. 11.01.2021 finden Sie unter www.kita.de

Die Umsetzung in der ARCHE wird am morgigen Freitag festgelegt und Ihnen umgehend mitgeteilt.

 

 

 

 

Gesegnete Weihnachten und gesundes neues Jahr!

 

12.12.2020 Neu - Neu!

 2. Anschreiben des Ministers

An die
Eltern und Familien
mit Kindern in Kindertagesbetreuungsangeboten
in Nordrhein-Westfalen
Kindertagesbetreuung bis zum 10. Januar 2021

Liebe Eltern,
ein weiteres Mal in diesem ereignisreichen Jahr wende ich mich mit einem persönlichen
Brief an Sie. Die Dynamik der Coronapandemie zwingt uns leider immer wieder dazu,
auch kurzfristig zu handeln. Das wird auch jetzt wieder der Fall sein. Die Lage ist sehr
ernst. Die Maßnahmen des Lockdown Light im November haben das Infektionsgeschehen
in den letzten Wochen gebremst, aber nicht gestoppt. Jetzt haben wir es
erneut mit einem explodierenden Infektionsgeschehen und einer extrem angespannten
Situation auf den Intensivstationen zu tun. Wir müssen handeln, ich muss handeln.
Die Situation in der Intensivmedizin erfordert eine drastische Reaktion. Wir müssen
absehbar erneut in einen weitreichenden Lock-down gehen. Das gesellschaftliche Leben
muss so weit wie möglich runtergefahren und Kontakte reduziert werden. Das gilt für das
soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben. Jeder Kontakt, der nicht stattfindet, hilft.


Sie wissen, dass ich seit dem ersten Lockdown sehr stark für die Rechte der Kinder
eingetreten bin. Es ist mir, nach den Erfahrungen des Frühjahrs ein wichtiges – das
wichtigste Anliegen – unsere Kin-der gut durch diese Pandemie zu bringen. Kein Kind
soll abgehängt werden und kein Kind soll in dieser Krise Schaden nehmen. Dazu
stehe ich. Deshalb habe ich im Spätsommer versprochen, die Kitas und die
Kindertagespflege nicht wieder landesweit zu schließen. Dabei bleibt es. Ich werde kein
erneutes Betretungsverbot wie im Frühjahr aussprechen.


Dennoch müssen wir auch in der Kindertagesbetreuung jetzt handeln. Dabei gilt: Kinder,
für die der Besuch in ihrer Kindertagesbetreuung unverzichtbar ist, bekommen ein
Betreuungsangebot. Aber ich appelliere an Sie: Bringen Sie Ihre Kinder in dieser
Zeit nur dann in die Betreuung, wenn es unbedingt nötig ist. Machen Sie von allen
anderen Möglichkeiten Gebrauch, Beruf und Betreuung zu vereinbaren und bringen Sie,
wenn es Ihnen irgendwie möglich ist, Ihr Kind nicht in die Betreuung!


Gleichzeitig gilt – und ich möchte das ganz offen sagen, damit Sie dieses Angebot
wirklich kennen und auch wahrnehmen, wenn es nötig ist: Wenn Sie Hilfe brauchen,
werden Ihre Kinder betreut. Das kann neben beruflichen Gründen auch eine familiäre
Überforderungssituation sein. Suchen Sie den vertrauensvollen Kontakt zu Ihrer Kita
oder Kindertagespflegeperson! Sie und Ihre Kinder wer-den in dieser Situation nicht
alleine gelassen.
Ich werde mich auch noch einmal mit einem Brief an die Beschäftigten der
Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegepersonen wenden und mich
bedanken. Sie stehen in dieser Zeit mit einem unbeschreiblichen Engagement an der
Seite Ihrer Kinder, sind wirklich Heldinnen und Helden dieser Pandemie. Nehmen Sie auf
die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegepersonen in
dieser Zeit bitte die allergrößte Rücksicht!
Helfen Sie mit.
Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Joachim Stamp

 

 

Info-Nachmittag
im Ev. Familienzentrum NRW
ARCHE Oberbauerschaft
am Sa., d. 10.10.2020, 15 – 17 Uhr
Eltern, die einen Betreuungsplatz für Kind zum Kindergartenjahr 2021-22 suchen, haben die Gelegenheit sich über die Angebote und Leistungen des Ev. Familienzentrums ARCHE Oberbauerschaft zu informieren. Die ARCHE bietet ein umfassendes Betreuungsangebot für Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum Schuleintritt. Unsere Leistungen und Angebote sind im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Familie zugeschnitten. Die Mitarbeiterinnen beantworten gern Ihre Fragen zu einer individuellen Eingewöhnung, gezielter Förderung und liebevollen Betreuung Ihres Kindes. Die Anmeldung Ihres Kindes in unsere Tageseinrichtung wird an diesem Tag - oder nach Vereinbarung - gern entgegengenommen.
Kommen Sie, schauen Sie, fragen Sie uns.
.
Zur Erfüllung der Coronaschutzmaßnahmen bitten wir einen Termin im o.g. Zeitraum unter Tel.: 05741-12232 zu vereinbaren. Ihre Kontaktdaten werden im rechtlichen Rahmen erfasst.

 

Anmeldungen für das Kindergartenjahr  2021-22 werden ab sofort entgegengenommen!

Bitte vereinbaren Sie einen Termin! Die Anmeldefrist wurde auf den 30.10.2020 verkürzt!

Kinder, die erst im laufenden Kindergartenjahr (nach d. 01.August) aufgenommen werden sollen, müssen auch schon jetzt angemeldet werden.!

 

Wir sind über unsere  Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen

Informationen werden ständig aktualisiert.

 

Aktualisiert: 28.07.2020

Das Neueste!
Ab Mo., 17. August 2020 sind wir in gewohnter Weise wieder für Sie/Euch da.
Es gelten die vertraglich gebuchten Betreuungszeiten. Die konzeptionelle Arbeit wird wieder durchgeführt.

28.07.2020 vom MKFFI
Informationen für Elternderen Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden

Informationen für Träger, Leitungen, Personal  von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen

Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen
Der Umgang mit leichten Krankheitssymptomen bei Kindern hat in der Praxis große Unsicherheit ausgelöst. Uns erreichten zahlreiche Anfragen, wie nun langfristig und gerade mit Blick auf die Herbst- und Wintermonate insbesondere mit leichten Krank-heitssymptomen umzugehen ist. Wir haben das zum Anlass genommen, unsere Empfehlungen aus 4.1 der Handreichung Kindertagesbetreuung in einem eingeschränkten Regelbetrieb vom 27. Mai 2020 zu überarbeiten. Mit dem Gesundheitsbereich und den nordrhein-westfälischen Landesverbänden des Berufsverbandes der Kinder- und Ju-gendärzte haben wir uns auf folgende Empfehlungen verständigt, die ab sofort gelten:
Vorabhinweis
Die folgenden Empfehlungen beziehen sich auf Krankheitssymptome, die im Zusammenhang mit einer akuten, infektiösen und ansteckenden Erkrankung stehen oder auf eine solche hindeuten. Sie gelten nicht für diagnostizierte oder im Einzelfall bei Eltern und Einrichtung oder Kindertagespflegestelle bekannte, nichtinfektiöse chronische Er-krankungen wie beispielsweise Asthma, Allergien, Heuschnupfen oder Neurodermitis. Diese Kinder sind, wenn sie keine anderen oder neuen Symptome haben, in die Betreuung aufzunehmen.
Kranke Kinder
Ganz grundsätzlich gilt: Kinder mit Fieber1 und/oder Symptomen, die nach Einschät-zung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. Treten
( Mehr als 38,5 °C gelten als Fieber, siehe Elterninfo der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin:
https://www.dgkj.de/eltern/dgkj-elterninformationen/elterninfo-fieber )
die Symptome in der Kindertagesbetreuung auf, sind die Kinder von ihren Eltern abzuholen. Die Kinder sollen sich zu Hause auskurieren und ggf. einer Kinderärztin oder
einem Kinderarzt vorgestellt werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich. Dies galt vor der Pandemie und es gilt auch in Zeiten der Pandemie.
Vor dem Hintergrund des nicht einzuhaltenden Abstandsgebots in Kindertagesbetreuungsangeboten können die Einrichtungen zum Schutz der Beschäftigten und die Kin-dertagespflegepersonen diesen Grundsatz konsequenter anwenden als sie es vor der Pandemie getan haben.
Ein besonderes Augenmerk ist auf Symptome zu legen, die auch für eine COVID-19
Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot,  Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen). Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.
Umgang mit Schnupfen
Auch Schnupfen kann nach Aussage des RKI zu den Symptomen einer COVID-19-
Erkrankung gehören. Angesichts der Häufigkeit einfachen Schnupfens/laufender Nase
bei Kindern empfehlen wir folgendes Vorgehen: Im Falle einer laufenden Nase ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Kindes sollte zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden, ob weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzukommen. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann das Kind wieder in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle be-treut werden. Für die Wiederaufnahme ist kein ärztliches Attest erforderlich.
Entscheidung im Rahmen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
Die Eltern sind in der Verantwortung, den Gesundheitszustand ihres Kindes einzuschätzen, bevor sie es in die Kindertagesbetreuung bringen. Die Einrichtung oder Kin-dertagespflegeperson kann die Betreuung ablehnen, solange das Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine verantwortungsvolle Betreuung ausschließen. Allerdings verbietet diese Empfehlung nicht, Kinder mit Krankheitssymptomen zu betreuen, wenn die Einrichtung oder die Kindertagespflegeperson dies so entscheidet. Im Rahmen einer vertrauensvollen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft sollen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen gemeinsam mit den Eltern zu verantwortbaren Regelungen kommen.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

MKFFI NRW vom 26.06.2020
Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut wer-den
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Neuregelung zur Wiederaufnahme von Kindern nach einer Erkrankung mit Krankheitssympto-men von COVID-19
Der letzte Absatz des Kapitels 4.1 der Handreichung („Sofern aufgrund einer bestätig-ten SARS-CoV-2-Infektion bzw. aufgrund von COVID-19-Krankheitssymptomen Kin-der nicht betreut wurden oder Kinder aus dem Angebot abgeholt werden mussten, ist vor erneuter Aufnahme der Betreuung ein ärztliches Attest vorzulegen.“) wird wie folgt geändert:
Sofern Kinder wegen COVID-19-Krankheitssymptomen nicht betreut wurden oder Kinder aus dem Angebot krankheitsbedingt abgeholt werden mussten, ist vor erneuter Aufnahme der Betreuung eine schriftliche Bestätigung der Eltern, dass die Kinder seit 48 Stunden
symptomfrei sind, erforderlich. Bei begründeten Zweifeln an der Symptomfreiheit kann die Leitung der Einrichtung oder eine Kindertagespflegeperson von den Eltern verlangen, dass das Kind vor der Wiederaufnahme der Kinderärztin oder dem Kinderarzt vorgestellt wird. Den Eltern obliegt die Verantwortung, diese Voraussetzung zu erfüllen. Ein Nachweis muss hierüber nicht erbracht werden.
Im Fall einer nachgewiesenen SARS-COV-2-Infektion und in meldepflichtigen Verdachts-fällen nach dem Infektionsschutzgesetz ist weiter eine ärztliche Bestätigung, dass die Wei-terverbreitung nicht mehr zu befürchten ist, erforderlich.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Formular erhalten Sie bei Bedarf in der ARCHE hier zu Ihrer Kenntnis!

Erklärung zur Symptomfreiheit bei Kindern nach einer Erkrankung mit Krank-heitssymptomen von COVID-19
Vorname des Kindes
Nachname des Kindes
Eigenerklärung Erziehungsberechtigte/r
Hiermit bestätige(n) ich/wir, dass meine/unsere Kinder seit 48 Stunden symptomfrei sind.
__________________________________________
Ort, Datum, Unterschrift Erziehungsberechtigte/r
Mustertext zur Verfügung gestellt vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Wichtig! Mitteilung an die Eltern der ARCHE Wichtig! Die Kinder dürfen keine Erkältung haben, nicht aus Risikogebieten kommen und keinen Kontakt zu infizierten Personen haben.

Aktualisierung 06.06.2020

04.06.2020
Betr.: Schließungszeiten der Tageseinrichtung vom 29.06.- 17.07.2020
Hier: Notbetreuung
Liebe Eltern,
um der besonderen „Corona-Situation“ Rechnung tragen zu können, sieht der Leitungsausschuss des Trägerverbundes der Ev. Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Lübbecke folgende Regelung vor:
Eine Notbetreuung wird in diesem Jahr in unserer Ev. Tageseinrichtung ARCHE Oberbauerschaft , durch eine Abfrage bei den Familien, bedarfsgerecht sichergestellt.
„ ….Diese Regelung soll für Kinder gelten, deren Erziehungsberechtigten ihren Urlaubsanspruch für die Betreuung der Kinder in der Zeit nach dem 15. März 2020 bereits zu wesentlichen Teilen oder im Ganzen aufgebraucht haben und eine andere Betreuung der Kinder, während der Zeit der Sommer-ferien nicht möglich ist. Eine Arbeitgeberbestätigung ist einzufordern.
„…..Bei Überschreitung der zur Verfügung stehenden Platzzahl, sind die nachfragenden Erziehungsberechtigten – freundlich, aber bestimmt – an das Kreisjugendamt zu verweisen, welches „anderweitige Betreuungsmöglichkeiten sicherzustellen“ hat. ….“ Aus der Anweisung des Trägers der ev. Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Lübbecke.
Der Betreuungsumfang gilt längstens für die Betreuungszeiten des eingeschränkten Regelbetriebes. Die Platzzahl ist beschränkt.
Ein warmes Mittagessen kann in dieser Zeit nicht angeboten werden. Zur Dienstplangestaltung ist der Bedarf bis spätestens Fr., 12.06.2020 anzumelden.

Antragsformulare erhalten Sie in den Gruppen!

 

Aktualisierung am 29.05.2020

Die kompletten Unterlagen sind heute zur Post gegangen und werden am Samstag bei Ihnen sein!!


Liebe Familien,
nach langer Zeit können alle Kinder ab d. 08.06.2020 in Ihre Tageseinrichtung zurückkehren.
Zunächst möchte ich mich bei Ihnen für Ihr Verständnis in dieser nicht immer leichten Zeit bedanken in vielen Gesprächen – am Telefon oder über den Zaun. Ein herzliches Dankeschön für gemalte Grüße auf Stein, Papier und Pappe, ebenfalls für die Briefe an die Kolleginnen, die die Einrichtung nicht betreten durften.
Die Kinder erwartet ein neugestaltetes Außengelände, schallgeschützte Räume und eine sanierte Bienengruppe.
Mit dem „eingeschränkten Regelbetrieb“ mit den verkürzten Buchungszeiten und dem Wegfall der Regelungen zur Notfallbetreuung werden leider noch nicht alle Ihre Bedarfe erfüllt. Wir haben die Umsetzung der Regeln und Auflagen für Sie zusammengefasst. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.
Bitte beachten Sie die Infoschreiben und geben Sie die
Eigenerklärung und Ihre gewünschte Betreuungszeit bis
Do., d. 04.06.2020 zurück.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Birgit Breder

 

Informationen zum „eingeschränkten Regelbetrieb der Kindertageseinrichtungen in
NRW ab dem 08.06.2020, gültig bis zum 31.08.2020


Liebe Eltern,
das Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen MKFFI hat ab dem 08.06.2020 die Kitas für die Rückkehr, aller Kinder, mit Einschränkungen geöffnet.
Zur Umsetzung der Vorgaben haben wir eine Anweisung der Geschäftsführung des
Trägerverbundes erhalten.
Aus dem Schreiben vom 29.05.2020 ……
Eingeschränkter Regelbetrieb
das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes Nordrhein-
Westfalen teilt den Leitungen der Jugendämter und Landesjugendämter mit Schreiben vom
25.05.2020 (Anlage) mit, dass das bestehende Betretungsverbot für die Tageseinrichtungen für
Kinder mit Wirkung zum 08. Juni 2020 aufgehoben und ein eingeschränkter Regelbetrieb wieder aufgenommen werden soll. An diesem eingeschränkten Regelbetrieb dürfen grundsätzlich alle
Kinder teilnehmen, soweit nicht gesundheitliche oder hygienische Dispositionen im Einzelfall dagegensprechen.
Der „eingeschränkter Regelbetrieb“ wird so definiert, dass die vertraglich vereinbarten Betreu-
ungszeiten um jeweils 10 Wochenstunden bzw. bei einer Fünf-Tage-Woche um 2 Stunden täglich
Zur Umsetzung dieses eingeschränkten Regelbetriebes bitten wir, die regelmäßigen Betreuungs-
zeiten pro Wochentag um zwei Stunden zu kürzen und die Dienstpläne entsprechend anzupassen.
Bitte achten Sie darauf, dass die Uhrzeiten des täglichen Betreuungsbeginns entzerrt werden, um eine „Klumpenbildung“ im Eingangsbereich möglichst zu vermeiden.
Weiterhin bitten wir dringend um Vermeidung von Blockbildungen der Betreuungszeiten (z. B. 3 Tage * 5 Stunden = 15 Stunden). Wie im Normalbetrieb ist die Betreuungszeit auf 5 Wochen-tage zu verteilen.
Für die ARCHE werden die Vorgaben folgendermaßen umgesetzt: Bitte kreuzen Sie Ihre Wahloption im beiliegenden Formular an.
35 Std. Buchung (ehem. 45 Std.) das Mittagessen wird nach Teilnahme abrechnet.
7:00 – 14:00 Uhr oder
8:00 – 15:00 Uhr
25 Std, Buchung (ehem. 35 Block) das Mittagessen wird nach Teilnahme abgerechnet.
7:00 – 12:00 Uhr ohne Mittagessen oder
7:30 – 12:30 Uhr mit Mittagessen
15 Std. Buchung (ehemals 25 Std.)
8:30 – 11:30 Uhr
Die gewählten Bringe- und Abholzeiten sind verbindlich.
Das Land NRW spricht für den Zeitraum des eingeschränkten Regelbetriebes nicht nur von
der quantitativen (zeitlichen) Einschränkung, sondern auch von der qualitativen (nicht alles ist
möglich) Einschränkung. Die bisherige Betreuungsform „Betreuungssetting“ wird nun zum
Gruppensetting.
Gestaltung des Gruppensettings:
- Die Kinder kehren ab dem 08.06.2020 in die bekannte Gruppenzusammensetzung zurück.
- Für die Kinder, die im Sommer eingeschult werden, wird eine zusätzliche Gruppe gebildet.
Somit haben sie die Chance in ihrer Altersgruppe noch gezielte Angebote zu erleben.
- Für jedes Gruppensetting gelten fest zugeordnete Räumlichkeiten, feste Zusammensetzung
(immer die selben Kinder), soweit möglich fester Personalstamm
- Es liegt in der Verantwortung der Eltern, ob ein Kind mit erhöhten Gesundheitsrisiken die Einrichtung besucht.
- In Bring- und Abholsituation gilt das Abstandgebot und Maskenpflicht für Erwachsene
- Der Aufenthalt von Eltern im Gruppenraum ist nicht gestattet.
- Zur Entzerrung sind die Betreuungszeiten gestaffelt.
- Die Kinder halten sich so oft wie möglich in den den Gruppensettings zugewiesenen Außen-Bereichen auf. Hygieneregeln werden engmaschig umgesetzt!
Bitte beachten Sie:
- Kinder mit Krankheits-/Erkältungssymptomen dürfen die Einrichtung nicht besuchen.
- Kinder, die im Laufe der Betreuungszeit Symptome zeigen müssen unverzüglich abgeholt werden.
- Kinder mit Allergien (Heuschnupfen o.Ä) dürfen nur nach Vorlage eines Attestes die Ein-
richtung besuchen.
- Kinder deren Eltern an COVID_19 Symptomen erkrankt sind, dürfen die Einrichtung nicht
besuchen
Die Sommerschließungszeit vom 29.06. – 17.07.2020 bleibt unverändert. Zu einer
Notfallbetreuung in absoluter Notlage gibt es noch keine Aussage! Die Notfallbetreuung in
anderen Einrichtungen ist durch das Land NRW untersagt.
Raumaufteilung:
- Bienenkinder nutzen den Bewegungsraum – Eingang durch den Haupteingang
- Marienkäferkinder sind in der Marienkäfergruppe. - Eingang Außentür Garderobe
- Igelkinder in der Igelgruppe - Eingang Außentür Nebenraum.
- Die Schulanfängerkinder sind in der Bienengruppe - Eingang Außentür Garderobe
- Nilis in der Nilpferdgruppen - Eingang Außentür Garderobe
Oberbauerschaft, d. 29.05.2020

 

 

Aktualisierung 21.052020


Liebe Eltern,
Sie erhalten die neuesten Informationen vom Ministerium des Landes NRW zur weiteren Öffnung der Tageseinrichtungen in NRW.
Die Umsetzung der neuen Regelungen für die ARCHE Oberbauerschaft hängen vom zur Verfügung stehenden Personal und der Genehmigung des Jugendamtes ab.
Wir informieren Sie zeitnah!
Bis bald!


20.05.2020
Informationen für Eltern
deren Kinder in u.g. Einrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Öffnung der Kindertagesbetreuung
Ab dem 8. Juni 2020 wird das Betretungsverbot für die Kindertagesbetreuungsangebote in Nordrhein-Westfalen aufgehoben und ein eingeschränkter Regelbetrieb aufgenommen. Alle Kinder haben dann wieder grundsätzlich einen – allerdings durch die Maßgaben des Infektionsschutzes eingeschränkten – Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung in einem Angebot der Kindertagesbetreuung.
Rechtsgrundlage dieses Öffnungsschrittes bleibt weiterhin der Infektionsschutz. Daher handelt es sich um ein sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht einge-schränktes Angebot.
Auf dieser neuen Stufe ist eine Bevorzugung einzelner Personengruppen nicht mehr vorgesehen. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Pandemie soll die Betreuung unter Maßgaben des Infektionsschutzes grundsätzlich in eingeschränktem Umfang an-geboten werden. In Orientierung an den jeweiligen Betreuungsverträgen und in Anlehnung an das KiBiz sind dies in Kindertageseinrichtungen in Bezug auf den zeitlichen Betreuungsumfang 15 statt 25 Stunden, 25 statt 35 Stunden und 35 statt 45 Stunden 2
wöchentlich. Die jeweilige Ausgestaltung obliegt den Einrichtungen. Aspekte des Kin-derschutzes und besondere Härtefälle sind in Abstimmung mit dem Jugendamt zu be-rücksichtigen.
Die maximalen Größen der einzelnen Gruppensettings entsprechen den jeweiligen maximalen Gruppengrößen nach der Anlage zu § 19 KiBiz. Eine Überbelegung ist nur entsprechend den Vorgaben des KiBiz möglich. Neue Überbelegungen sollten mög-lichst vermieden werden.
Soweit eingeschränkte Personalressourcen dies erfordern, können in den Kinderta-geseinrichtungen nach Abstimmung mit dem jeweiligen Jugendamt auch geringere Betreuungsumfänge angeboten werden. Soweit die jeweiligen Personalressourcen dies zulassen und eine Überlastung der Gesamtsituation in der Einrichtung ausgeschlossen werden kann, sind in Abstimmung mit dem Landesjugendamt unter Einbeziehung des Jugendamtes auch höhere Betreuungsumfänge möglich.
In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung im Umfang der bestehenden Betreu-ungsverträge, soweit die besonderen Rahmenbedingungen in personeller und räumli-cher Hinsicht vor Ort dies zulassen und eine Überlastung der Gesamtsituation ausge-schlossen werden kann. Soweit es die Gesamtsituation vor Ort erfordert, kann in Ab-stimmung mit der Fachberatungsstelle eine anteilige Reduzierung der Betreuungsum-fänge erfolgen. Entscheidend ist, dass allen Kindern eine Betreuung ggf. auch in einem eingeschränkten Umfang ermöglicht wird.
Es dürfen allerdings keine Kinder betreut werden, die Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich. Zudem dür-fen sie nicht betreut werden, wenn Elternteile bzw. andere Personen aus häuslicher Gemeinschaft Krankheitssymptome von COVID-19 aufweisen. Auch dabei sind Art und Ausprägung der Krankheitssymptome unerheblich.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Aktualisiert am 19.05.2020

Hinweise für die Kitaöffnung II am Do., 28.05.2020


Liebe Schulanfängerkinder, liebe Eltern!
Für Euch öffnet nun wieder der Kindergarten. Was müsst Ihr und/oder Eure Eltern beachten:
Betreuungszeiten:
Notfallbetreuung für Kinder von Eltern in Schlüsselberufen:
Es wird die Arbeitszeit und die dazugehörige Wegezeit durch die Kita abgedeckt
Für die Gruppe der Kinder für die die Einrichtung ab d. 14. und 28.05.2020 wieder geöffnet ist gilt der gebuchte Betreuungsumfang – wie vor der Schließung. Bitte teilen Sie uns mit, ob Ihr Kind regelmäßig teilnimmt.

Voraussetzung zum Besuch der Kita: Die Kinder müssen gesund sein. Sie dürfen keinen Husten, Schnupfen oder weitere Erkältungsanzeichen haben. Sie dürfen in den vergangenen 14 Tagen keinen Kontakt zu infizierten Personen gehabt haben.
Bringen und Abholen:
Sie bringen Ihre Kinder bis zur Eingangstür der Einrichtung. Dabei tragen Sie einen Mundschutz!
Die Kollegin nimmt Ihr Kind entgegen. Das Abholen erfolgt ebenso. Bitte halten Sie vor der ARCHE die Abstandsregeln ein.
Die Kinder und Mitarbeiterinnen tragen im gemeinsamen Kitaalltag keinen Mundschutz.
Verpflegung:
Sie bringen wie gewohnt das Frühstück mit.
Das Mittagessen wird wie gewohnt von unserer Köchin zubereitet.
Hygiene:
Die Kita verfügt über ein der Situation angemessenes Hygienekonzept. Ausdauernde Handwäsche, Husten- und Niesetikette wird eingeübt. Die Reinigungsintervalle werden eingehalten.
Aus der Pädagogischen Gruppe wird ein Betreuungssetting!
Die Schulanfängerkinder werden in zwei Betreuungssettings aufgeteilt. Dafür werden die Marienkäfergruppe und die Bienengruppe zur Verfügung stehen. Diese Gruppen erhalten Personal, dass kontinuierlich in diesem Betreuungssetting arbeitet. Der Kontakt der Kinder dieser Gruppen ist zu unterlassen. Unser Konzept und das von den Kindern gewohnte freie auswählen von Räumen und Spielpartnern ist durch die Auflagen des MKFFi ausgesetzt. Ziel ist es, dass so wenig Sozialkontakte wie möglich entstehen.
Unser großes und vielfältiges Außengelände ermöglicht das gleichzeitige Spielen im Freien aller Kinder.
Waldgruppe, Musikschule, Ausflüge u.ä. Veranstaltungen wie Feste und Feiern sind weiterhin nicht möglich!
Zur Rückverfolgung wird für alle Kinder und Mitarbeiterinnen ein Kontaktnetz aufgezeichnet.
Achtung: Bitte tauschen Sie die Regenkleidung aus!

Aktualisierung vom 09.05.2020
1. Meldung zur Kita-Öffnung ab d. 14.05.2020
Für alle Schuanfänger-Kinder 2020, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bundesteilhabegesetz (BuT) haben
und
für alle Kinder mit gefördertem Unterstützungsbedarf (Integration)
Weitere Informationen folgen, sobald die Ausführungsbestimmungen vorliegen.

Aktualisierung vom 29.04.2020
- Der Kita-Beitrag wird im Mai 2020 ebenfalls ausgesetzt.
- Der Verpflegungsbeitrag wird für die ARCHE Kinder im Mai nicht eingezogen.

 

Aktualisierung Freitag, 17.04.2020
Die Kitas bleiben weiter bis zum 04.05.2020 geschlossen.
Wie die Aufnahme des Regelbetriebes verläuft ist noch nicht geklärt. Sie erhalten die Informationen immer zeitnah an dieser Stelle. Die Notfallbetreuung steht weiterhin bei Bedarf zur Verfügung. Der Personenkreis der sogenannten Schlüsselberufe wurde erweitert. Sollten Sie sich fragen, ob Sie diesem Kreis zuzurechnen sind, rufen Sie uns an Tel.: 05741 12232 oder schreiben Sie ihre Fragen an unsere Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
Voraussetzungen sind wie bisher: Zugehörigkeit zum Kreis der Schlüsselpersonen, Unabkömmlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers, Symptomfreiheit der Kinder, keine andere Betreuungsmöglichkeit für die Kinder.
Alle geplanten Veranstaltungen werden zunächst abgesagt.
Der Informationselternabend für die Eltern der „neuen“ Kinder wird zu gegebener Zeit nachgeholt.

 

 

 

 

Wir wünschen frohe und gesegnete Ostern!

Lesen auch unseren Osterbrief unter den Terminen

 

Aktualisierung vom 03.04.2020

Informationen für Eltern

deren Kinder in u. g. Einrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden

Informationen für Träger, Leitungen, Personal

von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kinder-tageseinrichtungen

Betreuung in den Osterferien von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)

Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, muss auch in den Oster-ferien die Betreuung von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig und unab-kömmlich sind, sichergestellt werden.

Hierzu gelten die allgemeinen Regelungen gemäß der Information vom 14.03.2020 und die Aktualisierung vom 20.03.2020.

Zur Umsetzung durch die Träger, bzw. Kindertagespflegestellen gelten die Regelungen und Empfehlungen aus den Fachempfehlungen.

Zur Frage der Betreuung über die Osterfeiertage (Karfreitag bis Ostermontag) wird gesondert informiert.

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Aktualisierung 26.03.2020

Der Verpflegungsbeitrag für März entfällt. Da der Einzug nicht mehr zu stoppen war, erfolgt im April 2020 kein Einzug des Verpflegungsbeitrages.

Betreuung von Kindern, deren Eltern in kritischer Infrastruktur arbeiten und Personaleinsatz in der Kita

Liebe Eltern,
das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration hat in seiner Fachempfehlung 5 nun den Umgang mit dem Personaleinsatz in den Tageseinrichtungen konkretisiert.
Die Einrichtungen dürfen nur noch von Mitarbeitenden betreten werden, die in der direkten Betreuung von Kindern tätig sind, deren Eltern in kritischer Infrastruktur arbeiten.
Das weitere Personal erbringt seine Arbeitsleistung zu Hause.

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Aktualisierung 23.03.2020

 MKFFI vom 22.03.2020
Elternbrief Nr. 3
Neuregelung zur Betreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)
WICHTIGER APPELL
an alle Eltern,
die aufgrund der Neuregelung
einen Betreuungsanspruch haben
Um für das Gemeinwesen den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tä-tig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zu Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll - entsprechend der Empfehlung des RKI - orga-nisiert werden kann.
Diese Neuregelung gilt ab dem 23.03.2020 und bezieht sich sowohl auf die Betreu-ung in Kindertageseinrichtungen als auch in Kindertagespflege.
Wir appellieren gleichwohl an alle Eltern:
Aus Infektionsschutzgründen sollte die Inanspruchnahme dieser Neuregelung auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt bleiben. Bitte bringen Sie Ihre Kin-der nur dann in die Kindertageseinrichtung oder die Kindertagespflege, wenn Sie die Betreuung wirklich nicht selbst wahrnehmen oder anderweitig verantwortungsvoll - nach den Empfehlungen des RKI - organisieren können.

Tragen Sie zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus bei, indem Sie die Kinderzahl in den Betreuungsgruppen nicht größer machen als unbedingt erfor-derlich. Beachten Sie auch das mit jedem zusätzlichen Kontakt außerhalb der Fami-lie steigende Infektionsrisiko für Ihr Kind und Ihre Familie.
Bitte denken Sie auch an die Gesundheit und das Wohl der Betreuerinnen und Be-treuer in den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege.
Die gesamte Bevölkerung ist aufgefordert, Sozialkontakte soweit wie möglich zu ver-meiden. Bitte wirken Sie hieran mit.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Aktualisierung 21.03.2020

Achtung Änderungen!!
20.03.2020 Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration
Informationen für Eltern
deren Kinder in u. g. Einrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kinder-tageseinrichtungen
NEUREGELUNG zur Betreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)
und
Betreuung am Wochenende
Neuregelung zur Betreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)
Ab Montag, dem 23.03.2020 gilt eine Neuregelung, wer anspruchsberechtigt ist.
Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Be-scheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit, wenn von einem Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt wird, es müssen nicht länger von beiden Elternteilen Bescheinigungen vorgelegt werden. Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen neben der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen.
Der Betreuungsanspruch wird in den Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen erfüllt werden, mit denen Eltern einen Betreuungsvertrag haben.
Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben! Eltern wenden sich in diesen Fällen an das Jugendamt.
Wenn das Kinderbetreuungsangebot, mit dem Eltern einen Betreuungsvertrag haben, eine Betreuung verweigert, bzw. ablehnt, wenden sich Eltern auch an das Jugendamt.
Betreuung am Wochenende
Eine Wochenendbetreuung wird ab dem 23.03.2020 sichergestellt. Am Wo-chenende 21.03./22.03. wird eine Wochenendbetreuung dort angeboten, wo die Jugendämter und Träger hierfür bereits Vorsorge getroffen haben.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

Aktualisierung: 19.03.2020

  • Der Verpflegungsbeitrag für die Übermitttagsbetreuung wird erstatttet. Die Modalitäten dazu werden Ihnen von der kreiskirchlichen Verwaltung mitgeteilt.
  •  Der Kreis Minden-Lübbecke verzichtet für den Monat April auf die Elternbeiträge
  • Schreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration mit der Bitte diese zu veröffentlichen

 

Elternbrief Nr. 2 17.03.2020
Betreuung der Kinder von Eltern, die keinen Anspruch auf Betreuung in einem Kindertages-betreuungsangebot haben
WICHTIGE INFORMATION
zur Betreuung von Kindern in Großgruppen/ Betriebsgruppen/ am Arbeitsplatz
Das MKFFI möchte auch die Eltern in den nächsten Tagen und Wochen bestmöglich informieren. Mit diesem Elternbrief wenden wir uns insbesondere an die Eltern, die keinen Anspruch auf ein Kindertagesbetreuungsangebot haben.
Wir danken Ihnen zunächst für das nach unserer Wahrnehmung große Verständnis, das Sie für die Umsetzung des Erlasses zum Betretungsverbot aufbringen. Wir wis-sen, dass Sie vor immensen Herausforderungen hinsichtlich der Betreuung Ihrer Kin-der stehen. Zudem bringt die Betreuung der Kinder für viele Eltern sehr schwierige, für manche auch existentielle Fragestellungen mit sich. Und auch wenn wir dafür Verständnis haben, momentan hat die Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-virus die oberste Priorität. Deswegen warnen wir dringend davor, die Betreuung Ihrer Kinder so zu organisieren, dass neue Kontaktnetze entstehen. Dies befeuert die Aus-breitung des Coronavirus weiter.
• Bitte bilden Sie keine Kinderbetreuungsgruppen am Arbeitsplatz.
• Bitte bilden Sie keine größeren Kinderbetreuungsgruppen im privaten Rahmen.

Diese Betreuungsformen konterkarieren die Infektionsschutzmaßnahme „Betretungsverbot in Kindertagesbetreuungsangeboten“. 2

Bitte betreuen Sie Ihr Kind/Ihre Kinder am Arbeitsplatz nur dann, wenn dadurch keine neuen Kontaktnetze entstehen.
Bitte organisieren Sie die Betreuung verantwortungsvoll und unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Bitte lassen Sie Ihre Kinder nicht von den Großeltern betreuen.
Der Kinder- und Jugendminister Dr. Joachim Stamp hat hierzu mit dem Wirtschafts-minister Dr. Pinkwart vereinbart, dass dieser diese dringende Bitte auch an die Ar-beitgeber heranträgt. Er wird dafür werben, dass diese alles tun, um eine Kinderbe-treuung zu Hause zu ermöglichen.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktualisierung: 15.03.2020 Schreiben des Ministeriums an die Jugendämter

Ministerium für Kinder, Familie,
Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Kinder, Familie,Flüchtlinge und Integration *|4 Qß 2020
des Landes Nordrhein-Westfalen, 40190 Düsseldorf
An die
Leitungen der Jugendämter
in Nordrhein-Westfalen
nur per Email
Betretungsverbot für Kinder und Eltern in der Kindertagesbetreuung
und Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit beigefügtem Erlass hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit
und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ein Betretungsverbot
für Kinder und Eltern in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen,
Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen
und „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen“ (Brückenprojekte)
verfügt. Dieses Betretungsverbot gilt ab Montag, den
16.03.2020, bis Sonntag, den 19.04.2020.
Oberste Priorität hat nun, dass die Betreuung von Schlüsselpersonen
gemäß Ziffer 2 des Erlasses ab Montag, den 16.03.2020, sichergestellt
ist. Hierzu ist wie folgt zu verfahren:
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische
Einrichtungen öffnen ab Montag, den 16.03.2020,
zunächst und bis auf Weiteres mit der regulären Personalbesetzung.
Soweit an diesem Tag keine Betreuung vorgesehen war, gilt
diese Regelung für den nächsten regulären Betreuungstag. Das
MKFFI wird lageabhängig Fachempfehlungen für den weiteren
Umgang herausgeben. Aus Infektionsschutzgründen ist es
zwingend erforderlich, die Kinder in den bisherigen Gruppen
bzw. Einrichtungen zu belassen und mit dem bisherigen Personal
zu betreuen. Denn durch eine Neuzusammensetzung würden
neue Kontaktnetze entstehen, die die Ausbreitung der Infektion
noch weiter befeuern. Damit müssen auch Gruppen mit bspw.
nur einem oder zwei Kindern aufrechterhalten werden.
Insgesamt werden im weiteren Verlauf die Zielstellungen miteinanderzu
verbinden sein, Sozialkontakte deutlich zu reduzieren und
gleichzeitig die Betreuung der Kinder sicherzustellen.
Die im Erlass genannten Schlüsselpersonen dürfen Ihre Kinder
zur Betreuung bringen, wenn sie alleinsorgeberechtigt sind oder
beide sorgeberechtigten (Pflege-)Elternteile Schlüsselpersonen
sind. Kinder dürfen nicht gebracht werden, wenn sie
• Krankheitssymptome aufweisen,
• wissentlich in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw.
seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen
sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
• sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert
Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen
ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter
https://www.rki.de/DE/Content/lnfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/
Risikogebiete.html) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus
diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome
zeigen
Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die
Kinder betreut werden können oder nicht....

… Bis Mittwoch, den 18.03.2020, soll eine Bescheinigung vom Arbeitgeber
beigebracht werden, dass es sich um Schlüsselpersonen
handelt.
Ein Muster wird schnellstmöglich zur Verfügung gestellt werden. ….

… Die o.g. Fachempfehlungen für die Umsetzung der Betreuung von
Kindern, deren Eltern Schlüsselpersonen sind, werden unter der
Prämisse erarbeitet, größtmögliche Handlungssicherheit herzustellen
und gleichzeitig größtmögliche Flexibilität für die örtliche
Umsetzung zu ermöglichen. Wir werden diese so schnell wie möglich
zur Verfügung stellen.
Die Gewährleistung der Kindertagesbetreuung für Schlüsselpersonen
ist zwingend erforderlich, um sicherzustellen, dass ab Montag
Eltern weiter in kritischer Infrastruktur arbeiten können. Die Aufrechterhaltung
der Betreuung ermöglicht es den Eltern, dass ihr
Kind in der gewohnten und vertrauten Einrichtung betreut wird.
Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Betreuung
auch in Anspruch genommen wird und die kritische Infrastruktur
weiter betrieben werden kann.

Es werden im weiteren Verlauf weitere Informationsschreiben und
Aktualisierungen auf diesem Weg erforderlich sein. Sie werden zudem
permanent auf der Homepage des MKFFI abrufbar sein. Bitte
stellen Sie sicher, dass diese Informationen verlässlich jeweils
zeitnah zur Kenntnis genommen werden.
Für Ihre Bereitschaft zur Unterstützung bedanke ich mich. Wir sind
überzeugt, dass mit diesen großen Herausforderungen vor Ort
sehr verantwortungsvoll umgegangen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Thomas Weckeimann

 

Hier die neuesten Informationen. Erlass des Ministeriums vom 14.03.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Anweisung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen an die Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte und Untere Gesundheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen zum Betretungsverbot der Tageseinrichtungen für Kinder ab Montag, dem 16. März 2020.
Die Weisung des Ministeriums konkretisiert das Betretungsverbot dahingehend, dass bereits ab dem 16.03.2020 nur noch die Kinder die Einrichtung betreten dürfen, auf die die Ausnahmeregelungen (Ziffer 2 des Erlasses) zutreffen. Demnach sind alle weiteren Kinder zurück zuweisen. Die zuvor mitgeteilte Erwartung des Ministeriums, dass alle Kinder am 16.03.2020 zur Betreuung aufzunehmen sind und die Beschränkung auf die Ausnahmeregelung erst ab dem 17.03.2020 greifen soll, ist damit hinfällig.
Die Aussagen zur Arbeitspflicht der Mitarbeitenden bleiben bestehen.
Es dürfen Kinder von Erziehungsberechtigten betreut werden, die in folgenden Schlüsselbereichen tätig sind:
- Gesundheitsversorgung und Pflege
- Kinder- und Jugendhilfe (einschl. der Mitarbeitenden der Tageseinrichtungen für Kinder)
- Öffentliche Sicherheit und Ordnung (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Katastrophenschutz)
- Öffentliche Infrastruktur (Telefonkommunikation, Energie- und Wasserversorgung, Müllabfuhr und Öffentlicher Personennahverkehr)
- Lebensmittelversorgung
- Zentrale Aufgaben staatlicher Verwaltung (wie Ordnungsamt, Justiz und weitere spezielle Bereiche der staatlichen Verwaltung)
wenn:
die Beschäftigten der genannten Bereiche nicht die Möglichkeit haben, ihre Arbeitszeit flexibel einzurichten, d. h., an den Betreuungsbedarf der Kinder anzupassen und die Beschäftigten eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers bzw. des Dienstvorgesetzen über die Unentbehrlichkeit vorlegen können.
Diese drei Punkte:
Zugehörigkeit zu einer Schlüsselfunktion
- Unmöglichkeit der Organisation einer anderen (privaten) Kinderbetreuung
- Schriftliche Bestätigung der Unentbehrlichkeit durch den Arbeitgeber / Dienstvorgesetzen
müssen erfüllt sein, damit das Kind / die Kinder, bei dessen Gesundheit, ab dem 16.03.2020 weiterhin in der Einrichtung betreut werden darf/dürfen.

Die schriftlichen Bestätigungen über die Unentbehrlichkeit sind von den Einrichtungen zu sammeln, um ggf. den Bedarf nachweisen zu können.